Bővebb ismertető
VorwortDer Epheineiidentcil crsclieint in der gleiciien Anordnung wie 1980 und 1981. Er ist diesmid etwas umfangreicher, allein schon wegen der Häiü'ung von 7 Finsternissen in diesem Jalir. Außerdem habe ich noch einige Änderungen und Erweiterungen vorgenommen, von denen ich hoffe, daß sie den Benutzern willkommen sind. Die Wiedergabe der 1979 und 1981 nicht rechtzeitig verfügbaren Jupitermondstellungen ist für die nächsten Jalire gesichert.Im Textteil erscheint u. a. eine ausführliche Anleitung für den Bau eines Zusatzgeräts für Protuberanzenbeobachtungen, das in Verbindung mit dem 63/81:0-mm-Telementor und ähnlich großen Instrumenten gebraucht werden kann. Seine hervorragende Leistung wird durch die im Bild teil gezeigten Aufnahmen überzeugend demonstriert. Ich hoffe, daß dieser Beitrag Amateure mit einigen handwerklichen Fähigkeiten zum Nachbau anregen wird.Die Ansichten und Hoffnungen der Astronomie sind im Beitrag Astro-biologie - ihre Voraussetzungen und Erfolgsaussichten dargelegt.Die letzten Jahrzehnte mit ihren grandios erweiterten Forschungsmöglichkeiten haben gezeigt, welche vordem völlig unbekannte VieKalt von Objekten und Erscheinungen der Kosmos zu bieten hat. Und hier haben wir festen Boden unter den Füßen und können uns auf nachprüfbare Beobachtungen stützen. Das gilt vor allem für die durch die Raumfahrttechnik ermöglichte Nalierkundung der Planeten und Mondsysteme von Merkur bis Saturn. Bei den in den letzten Jahrzehnten entdeckten Quasaren und Pulsaren und den anderen Strahlungsquellen im Röntgen- und Radiowellenbereich bleiben nocla Erkenntnislüeken. Diese Objekte erweisen sich unter den immer weiter verfeinerten Untersuchungsmethoden als so komplizierte Erscheinungen, daß eine ganze Reihe von Nachbarwissenschaften von der Chemie bis zur Quantentheorie bemüht werden müssen und vieles noch undurchsichtig bleibt. Gewiß wird das heute noch Dunkle morgen oder übermorgen aufgehellt werden. Aber lurser Erkenntnisdrang mag nicht airf eine Zidcunft warten, in der wir nicht mehr dabei sind. Wir versuchen, schon heute ein abgerundetes und möglichst widerspruchsarmes Weltbild zu gewinnen, das der Wirklichkeit entspricht.Deslialb sind wir allen Wissenschaftlern dankbar, die den nicht fachlich vorgebildeten, aber hochinteressierten Zeitgenossen einen Einblick in ihr mehr oder weniger umfassendes Forschungsgebiet zu geben vermögen. Und zwar in einer allgemeinverständlichen Form, ohne das Gestrüpp hochmathematisclier Formeln, die leider auch in manchen populären Zeitschriften dem Laien das Eindringen in die Sache verweliren. Der Forscher selbst muß sie natürlich beherrschen und anwenden, aber dem durchschnittlichen Leser, auch wenn er auf seinem Arbeit.sgebiet bestens Bescheid weiß, sagen die mathematisch gefaßten Beweise wenig oder nichts. Er möclite aber den Kern der Sache erfassen. L^nr ein einfaches Beispiel zu gebrauchen: Jedermann braucht eine Ulir, und er versteht sie zu benutzen. Aber man darf nicht von ilmi verlangen. daß ci- selljst eine konstruieren kann.Sonnoi)erg. Januar 1981Paul AlmertDDR-6400 Sonneberg Sternwartestr. 25 b 53/17