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MYTHOLOGIE Wie uns Hesiod in seiner Theogonie (Göttergeschlechtsfolge) schildert, hat Gaia (die Erde) den Uranus (Himmel) geboren, der sie mit seiner Kuppel bedeckte, und mit ihr hat er viele Kinder erzeugt: die Hekatoncheiren (Hundertarmigen), die Zyklopen, die Titánén, die Giganten u.a. Der Uranus wuBte, daB seine Söhne ihn eines Tages enthronen würden, deshalb stürzte er sie gleich nach der Geburt in die Tiefen der Erde, in den Tartaros. Einer aber von seinen Söhnen, Kalydnos, fiel wáhrend des Absturzes in den Tartaros, inmitten von bodenlosen Meerestiefen, auf Erdstücke, die bald darauf auf die Oberfláche des Meeres kamen und eine kleine Inselgruppe bildeten, die man Kalydná lnseln nannte. Die kleinste von diesen Inseln habén heute je einen Name und sie sind verbreitet rings um die gröBte Insel, Kalymnos. Kalymnos ist eine Insel mit massiven Bergen und sanften, milden Tálern. Zwei der gröBten dieser Tálern sehen von oben wie ein Abdruck von zwei Schenkeln der altén Gottheit Kalydnos, Sohn des Uranus und der Gaia, aus. Die Seejungfer (von Irene Kokkinou