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Gleich, wer es sieht oder wann Gleich, wer es hört oder wann Gleich, wer es berührt oder wann Das Meer ist ewig Für Götter und für Menschen.
Altgriechisches Fischerlied
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Von Mazedonien bis Mesopotamien, von Kreta bis Karthago geht unter den Märchenerzählern die Sage, daß die Götter den schönsten Türkis, den sie je erfanden, Persien schenkten. Was sie von diesen Steinen sonst noch besaßen, lösten sie auf und färbten damit das Meer, dem die Menschen den Namen Ägäis gaben.
Ein Türkis verdunkelt sich durch Veredelung oder Einwirkung von Säure. An diesem unheilvollen Morgen jedoch schien es so, als hätte sich die ganze Ägäis allein vor Zorn verdunkelt. Boreas und seine Töchter hatten einen Sturm heruntergeschickt, wie er selten über die Meere fegt. Die sonst so friedlichen Wogen stürmten wutschäumend auf das Land ein; sie führten den endlosen Kampf gegen die Küste, um ihr die Herrschaft an diesem Orte abzuringen.
Unbeeinflußt vom mächtigen Widerstreit der Naturgewalten tummelten sich winzige rote Krebse auf der Suche nach Nahrung in den Wellen, welche groß genug waren, ganze Schiffe zu zermalmen. Für diese kleinen Tiere war der ewige Kampf zwischen Meer und Klippe ebenso gestaltlos wie der Nebel, der so oft diese einzigartig zerklüftete Küste umschmiegte. Für sie war eine turmhohe Welle nichts weiter als ein willkommener Helfer, der mit jedem neuen mächtigen Donnern einen frischen Teppich Plankton an die Oberfläche förderte.
Die Macht der Wellen fürchteten sie nicht. Doch sie ergriffen eilig die Flucht, als eine andersartige, weitaus tödlichere Kraft ihr Kommen ankündigte. In allen Richtungen krabbelten sie fort zu ihren besten Verstecken — Felsspalten und wassergefüllten Vertiefungen, die die Erosion in den Stein gewaschen hatte. Ein Nachzügler wurde auf seiner Flucht zertreten. Sein Tod war ohne
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