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Kampf und Kontemplation
Heute können sich die Christen nicht der Nachhut der Menschheit anschHeßen. Sie können sich keine nutzlosen Kämpfe leisten, in denen sie sich selbst festfahren.
Wo darum gekämpft wird, den Stimmen der Verborgenen Gehör zu verschaffen und auf die Menschen aufmerksam zu werden, auf die niemand hört, ist der Platz der Christen in den ersten Reihen, im Kampf für die Befreiung aller Menschen.
Ebenso stark erahnen die Christen zur gleichen Zeit, auch wenn sie das Schweigen Gottes umgibt, eine andere wesentliche Wirklichkeit: Der Kampf für die Menschen und an deren Seite findet seine Quellen in einem andern Kampf, der immer stärker in ihrem Innern geschieht, dort, wo kein Mensch dem andern gleicht. Dort, wo wir am Tor zur Kontemplation stehen.
Kampf und Kontemplation: Lassen wir uns so weit führen, bis sich unser ganzes Leben zwischen diese beiden Pole spannt?
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