Bővebb ismertető
St. LuciaLand und LeuteFür den Touristen verheißen die palmenbestandenen Küsten der Karibischen Inseln im allgemeinen heitere, unbeschwerte Ferientage mit viel Sonne, blauem Himmel, romantischen Erlebnissen und Ca-lypsomusik. Dennoch hat jede einzelne Antilleninsel ihren eigenen Charakter, ihre Besonderheit und ihre eigene, zumeist bewegte Geschichte, die von grausamen Eroberern, Piraten, schwarzen Sklaven, fremder Kolonialherrschaft und blutigen Unabhängigkeitskämpfen erzählt.Die Menschen, die man auf den Inseln kennenlernt, haben zumeist eine dunkle Hautfarbe und sind in den letzten Jahren sehr eigenständig und selbstbewußt geworden. Manchmal begegnen sie dem weißen Touristen mit Mißtrauen, Ablehnung und vorgefaßten Meinungen, die in einer jahrhundertelangen Bevormundung durch verschiedene Kolonialvölker ihren Ursprung haben. Solche Begegnungen sollten nicht dazu verleiten, auf die Allgemeinheit zu schließen. Die Mehrzahl der Inselbewohner ist unkompliziert, freundlich und heiter, liebenswert und gast-freundlich, und gerne hilft man Reisenden, die eine Auskunft brauchen.Lage und GrößeMit dem Namen Karibische Inseln bezeichnet man jene Inselkette zwischen Nord- und Südamerika, die sich in einem weiten Bogen über rund 3340 km vom nördlichen Wendekreis bis etwa 10° N und vom 60. bis 85. Meridian westlicher Länge erstreckt. Die Inseln könnten auch als zweite Landbrücke zwischen den Subkontinenten angesehen werden, zumal einige die Fortsetzung kontinentaler Gebirge darstellen, z. B. die der Nordküste Venezuelas vorgelagerten ABC-Inseln (Aruba, Bonaire und Curaçao).Zur Gruppe der Großen Antillen (Greater Antilles) im äußersten Nordwesten zählen Cuba, Jamaica, Hispaniola und Puerto Rico. Die sich südlich anschhe-ßenden Inseln faßt man unter dem Namen Kleine Antillen (Lesser Antilles) zusammen. Kreiert haben die Bezeichnung Antillen" einige Kartographen der Renaissance, die aus Erzählungen und eige-