Bővebb ismertető
Vorwort
m November 1986 trafen sich in Heidelberg französische und deutsche Wissenschaftler, um aktuelle Aspekte des philosophischen Oeuvres von Karl Jaspers zu erörtern. Anlaß dazu gab die in Frankreich wieder aufgelebte Diskussion über Jaspers' kulturkritischen Essay Die geistige Situation der Zeit, 1931 zum erstenmal erschienen und nach 1945 dauernd wieder neu aufgelegt. Die Heidelberger Tagung, die in den Räumen der Akademie der Wissenschaften stattfand, schloß die Beschäftigung mit Jaspers' Gesamtwerk nicht von vornherein aus. Sie sollte sich auch nicht nur auf die historischen Relationen der Situationsschrift und schon gar nicht allein auf deren Kritik und Deutung beschränken.
Die hier gesammelten Beiträge dokiunentieren die Grimd-sätzliches und Generelles nicht scheuenden Lesarten der beteiligten Berufsphilosophen und jener philosophierenden Dilettanten, für die Jaspers, wie er selbst oft genug erklärte, auch geschrieben hat. Immer hat er vom Philosophieren mehr verlangt als das, was dem homo aca-demicus billig erscheint. Was das Buch nicht dokiunentieren kann, das sind die während der Tagung geführten lebhaften und kontroversen Diskussionen, deren Wirkungen sich bestenfalls an der Arbeit ablesen läßt, die sich die Teilnehmer dankenswerterweise mit ihren Beiträgen vor dem Druck gemacht haben.
Der Metzler-Verlag war sofort bereit, das Buch in sein Programm aufzunehmen, wofür ihm hier Dank zu sagen ist. Nur wollte es nicht gelingen, einen angemessenen, dem potentiellen Käufer zugute kommenden Druckkostenzuschuß aufzutreiben. Ich sah mich also, sollte das Buch erschwinglich werden, gezwungen, wenigstens die Satzkosten durch eigene Leistung zu umgehen. Deshalb gebührt denen großer Dank, die sich mit dem Schreiben der Typoskripte viel Mühe gemacht und mir bei der Herstellung des Computersatzes viel Mühe abgenommen haben: Thomas Kreihe, Thomas Milch und vor allem Axel Hecker. Danken möchte ich auch den Verlagshäusern Springer (Heidelberg) und Piper (München) für großzügige Bücherspenden zur Tagung und nicht zuletzt dem Institut Français Heidelberg