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Katalog der Automobil Revue 93 [antikvár]

Katalog der Automobil Revue 93 [antikvár]

 
Gesucht: der Nittelweg Die Automobilindustrie liegt auf dem Krankenbett. Und zwar niclit nur, wie das schon einige Male der Fall gewesen war. die amerikanische und die europäische. Auch die japanischen Hersteller zeigen akute Das Auto: Mobilität «ä la carte». Wenn der Slogan des diesjährigen Genfer Automobilsalons auch in Zukunft noch Gültigkeit haben soll, muss ein Mittelweg zwischen Ökonomie und Ökologie angestrebt werden. Das Salon-Plakat 1993 stammt von Edgar Küng. Schwächeanzeichen. Für dieses Jahr sieht es weltweit...
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Gesucht: der Nittelweg Die Automobilindustrie liegt auf dem Krankenbett. Und zwar niclit nur, wie das schon einige Male der Fall gewesen war. die amerikanische und die europäische. Auch die japanischen Hersteller zeigen akute Das Auto: Mobilität «ä la carte». Wenn der Slogan des diesjährigen Genfer Automobilsalons auch in Zukunft noch Gültigkeit haben soll, muss ein Mittelweg zwischen Ökonomie und Ökologie angestrebt werden. Das Salon-Plakat 1993 stammt von Edgar Küng. Schwächeanzeichen. Für dieses Jahr sieht es weltweit keineswegs besser aus, im Gegenteil. Die Gründe für die hartnäckige automobile Lungenentzündung sind vielfältig. Manche sind ausserhalb der Branche zu suchen (beispielsweise Zinsentwicklung oder allgemeine Rezessionstendenzen) und lassen sich von dieser nicht direkt beeinflussen. Andere, wie etwa die bereits vorhandenen und die sich noch abzeichnenden Überkapazitäten. sind teilweise «hausgemacht», also beispielsweise auf falsche Analysen und Einschätzungen bzw. auf einen zu optimistischen Glauben in das Wachstum und in das Schluckvermögen des Marktes zurückzuführen. Es gibt aber noch weitere Krank-heitsverursacher. und man sollte sich nicht scheuen, sie an den Pran- ger zu stellen. Gemeint sind jene Umweltschützer, die nicht müde werden, den Privatverkehr als Sündenbock für alles und jedes zu verteufeln. Eiferer, die sich als Retter der Natur gebärden und sich für Verkehrserschwerungen in den Ballungsgebieten, für unsinnige Tempobeschränkungen oder für die Aufhebung von Parkplätzen stark machen und dabei die Tatsache verkennen, dass die heute als selbstverständlich geltende Mobilität ohne die Erfindung des Automobils gar nicht möglich wäre. Die nicht wahrhaben wollen, dass weltweit Millionen von Menschen als Pendler schlicht und einfach auf ihr Fahrzeug angewiesen sind, weil der öffentliche Verkehr keine gültige Alternative darstellt. Ihre Hetzkampagne ist — leider — nicht ohne Folgen geblieben. Fatal ist aber auch die Haltung der opportunistischen Politiker, die sich, nur ihre Karriere vor Augen, kritiklos in die autofeindlichen Kampagnen einspannen lassen. Natürlich soll nicht wegdiskutiert werden, dass einzelne Fortschritte ohne den Druck von Seiten der Umweltschützer nicht oder nur mit Verzögerung hätten realisiert werden können. Und auch künftig sind weitere Verbesserungen durchaus erwünscht, vorausgesetzt allerdings. sie treffen das Automobil — und damit in manchen Ländern die Schlüsselindustrie schlechthin — nicht am Lebensnerv. Denn ohne eine funktionierende Wirtschaft und Gesellschaft verliert jede umweltschütze rische Aktion ihr Rückgrat. Die grösste Herausforderung, mit der wir uns in Zukunft konfrontiert sehen, wird demnach sein, Ökonomie und Ökologie unter einen Hut zu bringen. Denn Umweltschutz — um diese Feststellung kommen die Grünen und manche Politiker nicht herum — muss man sich wirtschaftlich leisten können. Sonst bleibt er leider nur Illusion. In diesem Sinne wünschen wir der maladen Automobilindustrie rasche und gute Besserung. Max Nötzli La voie médiane L'industrie automobile est malade. Pas seulement l'américaine et l'européenne, comme c'est arrivé bien des fois. La japonaise aussi donne des signes de faiblesse. Et pas de rétablissement en vue cette année. Bien au contraire. Les raisons de cette épidémie de pneumonie automobile sont multiples. Certaines se trouvent en dehors de la branche (par exemple l'évolution des taux d'intéret, ou bien la tendance générale a la récession), qui n'a pas les moyens de les influencer directement. D'autres, comme les surcapacités existantes ou encore a venir, sont en partie une affaire interne, provenant par exemple d'analyse et d'estimations erronées, d'une croyance optimiste dans une croissance sans fin, dans la capacité d'absorption infinie du marché. Mais il y a encore d'autres agents pathogenes. Et l'on aurait tort de se gener de leur donner la chasse. Il y a par exemple cette sorte de protecteurs de l'environnement qui ne se lassent jamais de dénoncer les transports privés, cause de tous les maux, et dramatisent la moindre peccadille. Déguisés en sauveteurs de la nature, ils font tout pour rendre impraticable la circulation dans les agglomérations, pour que soient appliquées des limitations de vitesse insensées, pour qu'on supprime les places de parc. Ils veulent Ignorer que le mode de vie actuel reposant sur une mobilité devenue naturelle ne serait pas possible sans l'automobile telle qu'elle est devenue. Ils ne veulent pas admettre que tout autour de la planete, des millions d'etres humains dépendent de leur voiture pour se rendre tous les jours a leur travail et que les transports publics sont Incapables de prendre la releve. Leur agitation permanente n'est hélas pas demeurée sans effets. Elle a été secondée par l'attitude fatale de politiciens opportunistes qui, ne pensant qu'a leur carriere, se sont laissés tenter par le succes de la vague anti-automobile, sans regarder plus loin. Certes, il est vrai que certains des progres réalisés n 'auraient pas été obtenus, ou auraient mis plus long- temps a l'etre, sans la pression des écologistes. Il est vrai aussi que d'autres améliorations sont encore souhaitables a condition qu'elles ne remettent pas en question l'existence meme de l'automobile, ne serait- Salon International

Termékadatok

Cím: Katalog der Automobil Revue 93 [antikvár]
Kiadó: Hallwag AG
Kötés: Ragasztott papírkötés
ISBN: 3444005598
Méret: 230 mm x 300 mm
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Vélemény:
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