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Die k. neue Pinakothek wurde im Auftrage S. M.
König Ludwig L durch Oberbaurat von Veit in den Jahren 1846 bis 1853 erbaut; die Kosten von 545270 fl. wurden aus Privatmitteln des Königs bestritten, weshalb die neue Pinakothek einen Bestandteil des k. Familiengutes bildet.
Bei der feierlichen Grundsteinlegung hielt König Ludwig L selbst eine Rede, in welcher er sich über den Zweck des Gebäudes, über Wesen und Bestimmung der Kunst aussprach:
>Für Gemälde aus diesem und aus künfdgen Jahr->hunderten ist die neue Pinakothek bestimmt . . . »Als Luxus darf die Kunst nicht betrachtet wer->den, in allem drücke sie sich aus, sie gehe »über ins Leben, nur dann ist sie, was sie sein »soll. Freude und Stolz sind mir meine großen »Künstler. Des Staatsmannes Werke werden »längst vergangen sein, wenn die des ausge-»zeichneten Künstlers noch erhebend erfreuen.«
Nach Vollendung des Baues wurde der größte Teil der Privat-Galerie des Königs darin aufgestellt und so der Grund zur gegenwärtigen Sammlung gelegt.
Das Gebäude bildet seinem Kerne nach ein längliches Rechteck, an das sich ringsum ein etwas niederer