Bővebb ismertető
Erste Woche
Der Personenaufzug bringt Katharina und ihren Vater aus dem neunten Stock der Khnik, aus der Unfallchirurgie, nach unten ins Erdgeschoß. Katharina stützt sich auf die Krücken, der Vater trägt ihren kleinen Koffer, der so leicht ist, daß er ihn nicht einmal absetzt; und doch wiegt er schwer in Katharinas Augen, denn er enthält zwei Gegenstände, die vor fünf Tagen, als der Koffer in umgekehrter Richtung befördert wurde, nicht drin waren. Einer davon ist der Becher mit den Schrauben und Drähten; vor fünf Tagen waren sie nicht im Koffer, sondern in ihrem linken Knöchel. Der andere Gegenstand - Katharinas Lippen öffnen sich unwillkürlich zu einem Lächeln, dessen Grund nur sie kennt.
„Ist schnell vergangen, die Zeit, nicht?" sagt der Vater. Sie befinden sich allein im Aufzug, am Sonntag vormittag ist relativ wenig Betrieb im Haus.
„Find ich gar nicht, Vati. Vier Tage können unheimlich lang sein."
Der Vater mustert sie zweifelnd. „Nun ja, für den, der hier drin sein muß, vielleicht", räumt er ein.
Da klingelt es schon, und die Türen öffnen sich. In einem Zug ist man vom neunten Stock zum Erdgeschoß durchgefahren. Zwischen der Wand mit den Aufzügen und der Drehtür des Ausgangs liegt ein weiter Raum, der durch Gruppen von Besuchersesseln gegliedert ist. Katharina