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Prolog
Kein Wort, kein Ton war zu hören. Alles verschwand hinter dem einzigen Ziel, dem, ins Krankenhaus zu kommen. Ich konzentrierte mich vollkommen auf die Umrisse der vorbeihuschenden Gebäude. Western, La Brea, La Cienega, die Alleen glitten vorüber. Alles Vertraute wirkte plötzlich fremd. Es war, als sei ich bewegungslos und die Welt draußen würde an mir vorbeigezogen.
Als ich im Cedars-Sinai-Hospital eintraf, kam Paul, mein Mann, auf mich zugeeilt, und ich konnte die Angst in seinem Gesicht sehen. »Es wird alles gut«, beruhigte ich ihn. Eine Pflegerin half mir in den Rollstuhl, und wir wurden sofort in die Entbindungsabteilung gebracht. Ich hatte keine Wehen, und ich sollte auch mein Kind noch nicht zur Welt bringen. Ich atmete tief durch und versuchte, ruhig zu bleiben. Ich war im siebten Monat, und es hatten Blutungen eingesetzt. Das sollte eigentlich nicht sein. Mein Baby sollte erst in elf Wochen kommen. Ich hatte die Kontrolle über meinen Körper verloren und war vor Angst wie versteinert.
Paul blieb bei mir in meinem Zimmer. Er war tapfer, und seinetwegen versuchte ich es auch zu sein. Kanülen führten in meine Venen, und ein fetales Überwachungsgerät übertrug die Herzschläge meines Babys als Piepser und Leuchtpunkte auf einen Monitor. Ärzte und Schwestern rannten kreuz und quer durch unser Zimmer in einer Nacht, die kein Ende zu nehmen schien.
Man hatte bei mir eine Plazenta previa diagnostiziert, was bedeutete, daß die Plazenta über den Gebärmutterhals wuchs. Wir konnten nichts weiter tun als beten, daß die Blutung aufhören würde, denn mein Kind war vermutlich zu klein, um außerhalb meines Körpers lebensfähig zu sein. Ich bekam eine Spritze, um die Lungenent-