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Einführung
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Einführung
D. Langrehr
In den letzten 40 Jahren dreht sich der uns alle am Ende verschlingende Strudel der physikalisch-waffentechnischen Entwicklungen mit immer größerer Geschwindigkeit. Die Zahl der gemachten Erfindungen ist Legion, ihre von uns finanzierte, rapide zunehmende Scheußlichkeit scheint der Persönlichkeitsstruktur ihrer Promotoren gegenüber — was alle Spielarten von Bedenken angeht — umgekehrt proportional zu sein. Für mich ist dieser Gedanke zumindest nicht abwegig, wenn ich die Linie von O. Hahn über Robert Oppenheimer bis hin zum nahezu namen- und gesichtslosen Erfinder der Neutronenbombe betrachte.
Demgegenüber nehmen sich die Entwicklungserfolge der naturwissenschaftlichen Medizin im gleichen Zeitraum eher bescheiden aus. Sie sind mehr mosaikartig und von größerer Mühsal begleitet. Die Beschränkung der Ökonomie macht ihren Fortgang zunehmend schwieriger. Zumindest aber können wir den Anspruch aufrechterhalten, auf verschiedene Weise zum Wohle aller tätig zu sein, und nichts als dies.
Ein solcher Kongreß hat denn auch die Aufgabe, die kleinen Schritte nach vorn deutlich zu machen und zur Diskussion zu stellen. Der Beginn der öffentlichen Diskussion ist die Präsentation neuer Gedanken und Befunde. Manches bewährt sich dann in der Zukunft endgültig nicht oder wird durch Besseres abgelöst, anderes bleibt lange wirksam.
Manches bleibt auch unverständlich, so z. B. eine jüngere Publikation der Kollegen Baer und Parkas aus Tampere/Finnland im „Anästhesisten", die allen Ernstes vorschlagen, die mit zu-