Bővebb ismertető
VORWORTDiese Sammlung kildinlappischer Spracliproben beruht auf dem Material, das von Professor Erkki Itkonen während des zweiten Weltkriegs gesammelt wurde. Als Gewährsmann diente ihm Maksim Vasiieviä Antonov (Antimo) (geb. 15.5.1919) aus dem Dorf Songuj südlich von Murmansk, der in Kriegsgefangenschaft geraten war. Itkonen arbeitete mit seinem Informanten in einer Zeit von zweieinhalb Monaten (29.1. - 13.3.19^3), zunächst unter ungünstigen Verhältnissen im Gefangenenlager, später dann in Helsinki. Auf diese Weise entstanden 217 Seiten Aufzeichnungen; sie umfassen Märchen, ein 3oiku-Lied, Lexik und Paradigmen. Der Folklorist 3ouko Hautala nahm am 10.2.1943 zwei Märchen und zwei 3oiku-Lieder von Maksim Antonov auf Schellackplatte auf; dieses Material wird - übertragen auf Tonband A151 -nunmehr im Tonbandarchiv der Finnischen Literaturgeseilschaft aufbewahrt. Abgesehen von den für freie Erzählung typischen Veränderungen entsprechen die Märchen der Nr. 1 (Märchen vom Fuchs) und Nr. 13 (Märchen von drei Mädchen) der vorliegenden Sammlung, Das letztgenannte Märchen ist nicht vollständig auf Band aufgenommen.Das von Maksim Antonov stammende lexikalische Material ist enthalten im Skolt- und Kolalappischen Wörterbuch von T. I. Itkonen (1958, LSFU XV. 5. dort S. XIX). Erkki Itkonen hat das Material früher bereits dargestellt und behandelt in seiner Arbeit "Struktur und Entwicklung der ostlappischen Quantitätssysteme" (1946, MSFOu 88) und vor allem in seinem Artikel über die kildiniappische Phonoiogie, "Ehdotus kildininlapin Songujn murteen fone-maattiseksi transkriptioksi" (Vorschlag zur phonematischen Transkription des kildinlappischen Dialekts von Songuj) (1971. - Erkki Itkonen, Terho Itkonen, Mikko Korhonen, Pekka Sammallahti: Lapin murteiden fonologiaa [Phonoiogie der lappischen Dialekte]. Castrenianumin toimitteita 1.). Auch andere Forscher haben das Manuskript für ihre Untersuchungen ausgewertet (u.a. Mikko Korhonen und Raija Bartens).