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Kim hatte Angst. Sie wußte nur zu gut, daß sie hier eigentlich nichts zu suchen hatte. Trotzdem stieg sie über die Mauer, die aus sorgfältig übereinander geschichteten Steinen gefügt war. Drüben schleuderte sie die Stiefel von den Füßen und setzte sich auf das Grab mit dem weißen Stein, mitten in das unter ihrem Gewicht leise knisternde Steineichenlaub. Es kitzelte sie an den nackten Füßen.Schwer wie ein Stein lag ihr die Angst auf dem Magen. Er durfte sie hier nicht entdecken - er, der Teufel höchstpersönlich. Bestimmt würde er sie bei der Kehle packen und sie schütteln, bis ihr die Augen übergingen und ihre Zähne mit feinem Geklapper auf dem Boden landeten.