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I
Sie waren alle in heiterster Stimmung. Auf der Terrasse schaukelten die bunten Lampions wie leuchtende Bälle im Nachtwind. Lachen und Musikfetzen klangen zu dem Mann am Brunnen herüber.
Die Fröhhchste von allen war Regine. Unermüdlich flatterte sie zwischen ihren Gästen hin und her. Ihr korallenrotes Kleid hob sich von den pastellfarbenen Roben der anderen Frauen ab. Ihr dunkles Lachen klang wie ein melodisches Glockenspiel.
Präg es dir ein, sprach Dr. Arno Vogel zu sich selbst. Vergiß es nie, alter Junge! Dies ist eine glückliche Stunde, eine deiner vielen glücklichen Stunden, seit du mit Regine verheiratet bist. Sei dankbar, genieße es!
Er hockte, in einiger Entfernung von den anderen, auf dem Brunnenrand und rauchte seine Pfeife. Er war nicht allein. Neben ihm, in einem Korbsessel, saß sein Schwiegervater, Professor Paul Böhninger. Hier war es so dunkel, daß sie sich kaum sehen konnten.
Es war schön. Regine und ihre Gäste von weitem zu betrachten, und es war angenehm, nicht mitmachen zu müssen. Plötzlich wurde Arno Vogel sich dieser Distanzierung mit einem kleinen Schuldgefühl bewußt. Hatte Regine nicht ein Recht darauf, ihn, den Hausherrn, an ihrer Seite zu haben? Gerade an diesem Abend, bei ihrer lang vorbereiteten, heiß ersehnten »Garden Party«?
»Ich glaube, ich sollte doch lieber . . .«, sagte er zögernd. Professor Böhninger begriff sofort. »Mach dir nichts draus«, sagte er munter, »Regine hat ja gewußt, daß sie keinen Salonlöwen heiratet.«
»Stimmt auch wieder.« Arno Vogel warf seinem Schwieger-