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6GruBwortGruBwortSehr geehrter Herr Bischof, lieber Brúder Sakrausky!Der Freundeskreis des "Instituts fúr protestantische Kirchengeschichte, Wien" freut sich, Ihnen als kleine Festgabe anlájilich Ihres bevorstehenden 80. Geburtstages diese Festschrift widmen zu können. Wir wissen, wie groJJ Ihre leidenschafitliche Freude ist, sich mit den mannigfaltigen Aspekten der Geschichte der Kirche Jesu Christi und zumal der Geschichte der Evangeli-schen in Österreich und im Bereiche der altén Donaumonarchie zu bescháf-tigen. Sie gehören zu den "Vátern" des "Wiener Instituts", das Ihnen in den folgenden Aufsatzen eine Auswahl aus den vielfáltigen Arbeitsbereichen vorlegt.Ihr Lebensweg hat Sie aus Ihrer Geburtsstadt Linz über Böhmen nach Kriegsdienst imd langer Kriegsgefangenschaft in Pfarrstellen der Steiermark und Kárnten und 1962 in kirchenleitende Funktionen als Oberkirchenrat und dann als Bischof der Evangelischen Kirche A.B. in Österreich gefiihrt. Bei aller treuen Pflichterfüllimg und aufreibender Arbeit habén Sie Zeit und Kralt zu kirchenhistorischer Arbeit gefunden - und auch daran Ihre Freude gehabt. Sie habén jüngeren Amtsbrüdern damit gezeigt, dali es auch im kráfteverzehrenden Beruf des Seelsorgers und Kirchenmannes lohnend, möglich und freudvoll ist, sich mit Kirchengeschichte zu beschaftigen. Auf einige Ihrer einschlágigen Publikationen konnten wir im Anhang in einer Auswahlbibliographie verweisen. Nicht zuletzt habén Sie uns in Ihren Schriften die enge Zusammenarbeit des deutsch- und slavischsprachigen Protestantismus in Altösterreich nahegebracht. Durch den Ausbau des Kárntner Evangelischen Diözesanmuseums zu Fresach habén Sie uns die Vergangenheit unserer Kirche besonders anschaulich gemacht. Viele Vertreter unseres Freundeskreis, die aus Krankheitsgründen oder Ar-beitsüberlastung keine Beitráge beisteuern konnten, schliefien sich unseren GrüBen an. Dafi unser Herr Ihnen im Kreise Ihrer Familie und Ihrer Kirche noch viele gute Jahre schenken möge, daJJ Sie sich weiterhin mit ungebro-chener Schaffenskraft der Erforschung und Darstellung der Kirchengeschichte zuwenden - und dali Sie sich über diese kleine Festgabe freuen können -, wünschen wir Ihnen und uns.Peter F. Barton