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Neolithische Kultur und ihre Kerami
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Die Jomon-Kultur
(ca.y.Jahrtausendv. Chr.-ca.3.Jahrhundertv. Chr.)
Die früheste künstlerische Äußerung in Japan findet sich in der neolithischen Keramik, die nach ihrer Verzierung mit Matten- bzw. Schnurabdrücken als Jömon-Zeit bezeichnet wird. Wahrscheinlich hat die Herausbildung dieser Periode schon um 7000 v. Chr. begonnen. Die vorangegangene vorkeramische paläolithische Kultur, deren Zeugnisse in ganz Japan gefunden wurden, zeigt keine künstlerische Bearbeitung der Steinwerkzeuge'.
Die frühe Jömon-Zeit brachte Gefäße hervor, die wohl für den praktischen Gebrauch (Aufbewahren, Kochen usw.) einer Kultur von Jägern und Fischern bestimmt waren. Sie trugen einfache plastische oder mit dem Fingernagel bzw. mit Matten eingedrückte Linienmuster, die ähnlich wie die koreanische sogenannte Kamm-Keramik aussehen. Andere Gefäße dieser Zeit und auch die Steinwerkzeuge haben auffallende Ähnlichkeit mit Funden aus Sibirien, der Mongolei und Nordost-China und weisen vielleicht auf einen Zusammenhang mit den genannten Gebieten hin^.
Die frühen Jömon-Menschen aßen Schalentiere. In den zahlreichen Muschelhaufen entlang der Küste und Flüsse fand man auch einfache plakettenartige Figuren, die wohl allgemein als Schutzfiguren, zur Heilung von Kranken usw. dienten. Erst seit der mittleren Jömon-Zeit im 3. Jahrtausend v.Chr. begann sich, anscheinend neben Jagd und Fischfang, das Sammeln von Früchten und am Ende der Zeit eine primitive Kultivierung von Pflanzen anzubahnen, worauf auch die Figurentypen, die sich auf den Fruchtbarkeitskult beziehen, hindeuten. Es gab etwa vom 4. Jahrtausend v. Chr. an große feste Siedlungsplätze.