Bővebb ismertető
¦i^'t
Einleitung
Reiter verlassen das Dickicht. Die kurzbeinigen, stämmigen Pferde mit zottiger Mähne trotten mühsam, schweißtriefend den tannengesäumten Bergpfad hinan. Auf der Höhe des Gebirgspasses halten die Reiter an. Die Augen in die Ferne gerichtet, spitzen sie die Ohren und lauschen nach hinten. Ist das die Vorhut oder bereits die Hauptmacht? Bloß Kriegsvolk oder alle mitsamt: Greise, Weiber, Kinder und Packwagen? Stoßen sie eroberungslustig vor, oder fliehen sie geschlagen? Wir wollen vorerst nicht nach Details, Umständen und Gründen fragen, gleichviel ob eine Antwort zu erwarten wäre oder nicht.
Reiter in dichten Scharen. Über der Schulter tragen sie Bögen, aus Hornplatten zusammengefügt, die ein Leim aus Häuten und Knochen verbindet. Griff und Enden der mit Hirschsehnen fest umwickelten Bögen sind aus Geweih. Im Köcher links an der Hüfte ein Bündel Pfeile mit Eisenspitze, rechts ein orientalischer Säbel mit krummer Klinge, einseitig geschliffen. Der Sattel ist hochgestellt, vorne und hinten stark nach oben gebogen. Dies und der awarische Steigbügel erlauben es den Reitern, im Kampf die Zügel loszulassen und beide Arme zu gebrauchen. So können sie beim Angriff oder auf der Flucht - die sie oft nur vortäuschen - ein Gewitter von Pfeilen auf den Feind niederprasseln lassen. Wie die Kentauren sind sie mit ihren Pferden verwachsen, die auf bloßen Kniedruck oder Anruf davonsprengen, wenden, innehalten.
Reiter auf dem Marsch in ein neues Land. Ihr zu zwei
' ! ' , 1 ^ ' ,1 i ¦ • ! 1 I