Bővebb ismertető
Ungarn liegt in der Mitte Europas, in ungefähr gleicher Entfernung vom Nordpol und vom Äquator, zwischen 45° 45' und 48° 35' nördlicher Breite sowie 16° 5' und 22° 55' östlicher Länge. Die Gesamtfläche beträgt 93 032 km2. Auf diesem verhältnismäßig kleinen Gebiet jedoch finden wir die abwechslungsreichsten Landschaften: große Ebenen, sanfte Hügellandschaften, breit gewellte Mittelgebirge. Ungarn gliedert sich in sechs große Landschaften: die Tiefebene, die Kleine Tiefebene, das Alpenvorland, das Transdanubische Hügelland, das Transdanubische Mittelgebirge und das Nördliche Mittelgebirge. Diese Landschaften verteilen sich auf drei Landesteile — die Tiefebene, Transdanubien und das nördliche Bergland. In dieser Reihenfolge werden sie auch in diesem kleinen Band behandelt.
Ungarn ist em Kontinentalland, es besitzt kein Meeresufer. Sein Klima jedoch wird vom Atlantischen Ozean und vom Mittelmeer ebenso beeinflußt wie von den kalten osteuropäischen und asiatischen Luftströmungen. Da sich diese Einflüsse über dem Territorium des Landes treffen, ist das Klima außerordentlich wechselhaft. Wenn die vom Ozean kommenden westlichen Luftmassen vorherrschen, bewölkt sich der Himmel und entsprechend der Jahreszeit regnet oder schneit es. Die vom großen eurasischen Festland kommenden Winde bringen demgegenüber keine Niederschläge, beeinflussen aber umso wirkungsvoller die Temperaturen: im Winter verursachen sie Kälte, im Sommer große Hitze. Die Strömungen vom Mittelmeer bewirken im Winter und Frühjahr große Erwärmung, im Sommer und Frühherbst bringt die aus Afrika stammende Luft trockene Wärme. Die Differenz der kältesten Januar-und der wärmsten Juh-Durchschnittstemperatur beträgt mehr als 20 °C; die Durchschnittstemperatur eines Jahres beträgt entlang der südlichen Grenzen etwas mehr, im Norden etwas weniger als 10 °C.
Ein Vorzug des Kontinentalklimas sind der meistens heitere Himmel und der reichliche Sonnenschein. Die Zahl der Sonnenstunden liegt in Ungarn jährlich bei durchschnittlich 1950, übersteigt jedoch in den südlichen Teilen des Tieflandes sogar 2000 Stunden. Die Niederschlagsmenge beträgt,.)'? nach geographischer Lage, 500 bis 900 Millimeter. Die geringsten Niederschläge gibt es im Tiefland, weshalb dort eine starke Bewässerung erforderlich
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