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Gábor Horváth - Kleiner Győrer Stadtführer [antikvár]

Kleiner Győrer Stadtführer [antikvár]

Gábor Horváth, Horváth Gábor

 
HISTORISCHER ÜBERBLICKVon der im Nebel verschwundenen Urzeit bis zur Völkerwanderung Bei der Entfaltung einer Siedlung spielten die geographische Lage und die Naturbedingungen eine bestimmende Rolle.Über die hier lebenden Menschen der Urzeit weiß man wenig. Es ist mit Recht vorzustellen, daß die wildreiche Umgebung und die Flüsse, die an Fisch keinen Mangel hatten, den hier Angesiedelten sichere Nahrungsquellen boten. Die breiten Sümpfe entlang der Flüsse bildeten eine natürliche Schutzwand.Die aus der verschwommenen Vergangenheit...
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HISTORISCHER ÜBERBLICKVon der im Nebel verschwundenen Urzeit bis zur Völkerwanderung Bei der Entfaltung einer Siedlung spielten die geographische Lage und die Naturbedingungen eine bestimmende Rolle.Über die hier lebenden Menschen der Urzeit weiß man wenig. Es ist mit Recht vorzustellen, daß die wildreiche Umgebung und die Flüsse, die an Fisch keinen Mangel hatten, den hier Angesiedelten sichere Nahrungsquellen boten. Die breiten Sümpfe entlang der Flüsse bildeten eine natürliche Schutzwand.Die aus der verschwommenen Vergangenheit aufgetauchten Illyrer der Bronzezeit waren die ersten, über die man ein wenig melir weiß. Sie lebten in, in den Boden gegrabenen kleinen Hütten, in sogenannten Pfostengrubenhäusern, auf den aus der Tiefebene emporragenden Hügeln. Als die Kelten im 5. Jahrhundert v. Chr. von Westen hereinbrachen und das ganze Nordpannonien eroberten, machten sie Győr (Raab) zur Zentralsiedlung eines ihrer Stämme, und bauten ihre Befestigung auf dem jetztigen Stiftshügel (Káptalandomb) aus. Von ihnen stammt der Ortsname "Arrabona", das "Raab-Siedlung" bedeutet.Die vierhundertjährige Herrschaft der Kelten war mit dem Erscheinen der römischen Legionen zu Ende. Zum Anfang des I.Jahrhundert n. Chr. beendete Kaiser Tiberius die Eroberung Pannoniens. Laut archäologischen Forschungen lief diese Eroberung relativ friedlich ab. Die Kelten akzeptierten die römische Herrschaft. Darauf weisen die gemeinsamen Gräber und die in denKeltengräber gefundenen römischen Gegenstände hin.Der Kaiser erkannte die strategische Bedeutung des Ortes. Die Linie Arrabona - Aquincum bildete mit den dazwischenliegenden Garnisonen einen ernstzumehmenden Kontrollund Verteidigungsstreifen und ließ deshalb auf dem jetztigen Stiftshügel eine Festung (Castrum) errichten. In einem Halbkreis um die Festung entstand eine Wohnsiedlung (Canabae), in der die Handwerker und die Angehörigen der Soldaten arbeiteten und wohnten.Die Römer waren hervorragende Straßenbauer. Sie bauten den Kiiegs-und Handelsweg zwischen Vindo-bona und Aquincum auf dem rechten Ufer der Donau. Somit mußte man nur einen größeren Fluß überqueren, die Raab bei Győr.Die Flüsse von Arrabona wirkten sich als natürliches Verkehrshindernis günstig auf die frühe Entwicklung aus. Da das Durchschreiten eines Flusses viel Zeit brauchte, entstand eine Stockung sowohl bei den marschierenden Legionen, als auch bei den Handelskarawanen. Die Wartezeit wurde zur Reparatur der Waffen und Geräte, zum Nachfüllen der Lebensmittelvorräte sowie zur Entspannung genutzt. Dadurch konnte sich der Handel und das Gewerbe entfalten. Dieses wurde bei archäologischen Grabungen, mit dem Finden von Goldmünzen, bewiesen.Unter der Herrschaft der Fiavier wurde Airabona (diesen Namen übernahmen die Römer von den Kelten) immer mächtiger, und die Wohnsiedlung um die Festung entwickelte sich schwungvoll.Die Stadt hatte ihre Glanzperiode in der Zeit von Traían, Hadrian und den Severern. Nicht nur in Arrabona, sondern in ganz Pannonién herrschte Frieden und Wohlstand.Aber im letzten Drittel des 4. Jahrhunderts "kam Europa immer öfter in Bewegung". Die innere Krise des Imperiums und die immer stärker werdenden barbarischen Einbrüche zwangen die Bevölkerung zum Verlassen der Stadt. Die Canabae wurde langsam leer. Nur die Soldaten blieben in der Festung, aber auch siei&mmmt'yiMi'vVl',. I ImÍ.'Ií4. 11.ff;!.! >' . TtV1 f ! r. . ;'''Vi r-i'.'.' V^V. i[il.'.n l.l ! 'tili'Li, Ihn.,! ;

Termékadatok

Cím: Kleiner Győrer Stadtführer [antikvár]
Szerző: Gábor Horváth Horváth Gábor
Kiadó: Szerzői magánkiadás
Kötés: Ragasztott papírkötés
ISBN: 9638572507
Méret: 110 mm x 200 mm
Gábor Horváth művei
A szerzőről
Horváth Gábor művei
1970-ben születtem Pécsen.
A 90-es években legális és illegális vállalkozásokba fogtam: játékgépek, vendéglátás, olaj, visszaélés kábítószerrel, lőfegyverrel stb. Bár akkoriban inkább Zorrónak, mint bűnözőnek éreztem magam, a hatóságok kitartó munkával hosszú évek alatt átneveltek.Tőzsdével foglalkozom; technikai elemzést és tőzsdepszichológiát oktatok, tőzsdei kereskedő-robotokat – szoftvereket – fejlesztek. És elkezdtem írni.

Horváth Gábornak A kék az első regénye.
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