Bővebb ismertető
Das Kleine Handbuch der deutschen Gegenwartsliteratur stellt eine sorgfáltig bearbeitete Auswahl aus dem Ende 1964 im gleichen Verlag erschienenen umfangreichen Handbuch der deutschen Gegenwartsliteratur dar. Von den dort behandelten 470 Autoren sind hier 107 vertreten. Auch diese Auswahl, die als Studienausgabe gedacht ist, behált den eigentümlichen Charakter des Nebeneinanders von Dichtern und Schriftstellern auf der einen und Essayisten und hervorragenden Vertretern der Wissenschaft auf der anderen Seite bei. Im übrigen mufi die Wahl sich selbst rechtfertigen. Aufgenommen wurden zunáchst alle Autoren, die sich dem literarischen Bewufitsein unserer Zeit wegen ihrer geistigen, sprachlichen und formalen Wirkung, des von ihrem Werk ausgehenden Anspruchs, der Faszination der Persönlichkeit, der Fahigkeit der Reprásentanz und aus anderen Gründen mehr als gegenwartig vorhanden und gewichtig eingeprágt habén. Für die Literatur der ersten Jahrhunderthálfte habén die Zeit und die Forschung eine, wenn auch immer wieder zu korrigierende Sichtung bereits vorgenommen, die aufs ganze gesehen eine gerechte, d. h. sadigemaí5e ist. In seiner Konzeption ist auch das Kleine Handbuch nicht als Lexikon, sondern als Handbuch gedacht, alsó als ein Werk, in dem man neben zuverlássiger Information Deutung und Anregung finden sollte. Wie bei der gröfieren Ausgabe gehören die Mitarbeiter allén literarischen Bereichen an, dem der Literaturkritik der grófién Zeitungen und literarischen Zeitschriften und dem der Literaturwissenschafl deutscher und auslándischer Universitáten. In beiden Gruppén finden sich neben bekannten Namen auch jüngere Mitarbeiter, niemand aber, der sich nicht schon durch wissenschaftliche oder kritische Leistung ausgewiesen hátte. Die Handschrift des einzelnen Bearbeiters wurde weitgehend gewahrt. Er alléin ist auch verantwortlich für seine über die blofie Dokumentation hinausgehende Sicht und die mit ihr zusammenhángende Wertung. Der Herausgeber darf jedoch für sich in Anspruch nehmen, dafi er an zahlreichen Stellen in brieflicher Auseinandersetzung mit den Mitarbeitern zu kláren, bessern und erganzen versucht hat.