Bővebb ismertető
VORWORT
Dieses Buch will alle 16 Texte des II. Vatikanischen Konzils in deutscher Übersetzung durch eine handliche Ausgabe möglichst vielen zugänglich machen, die sich dafür interessieren — oder interessieren sollten. Und das sind nicht nur die Kleriker der Kirche. Es gibt schon viele und gute Konzilsbücher. Keinem von ihnen wollten wir Konkurrenz machen. Was unsere Ausgabe — die wir trotz ihres Umfangs als Taschenbuch veröffentlichen, damit sie wirklich vielen erschwingHch ist — von anderen Konzilsbüchern unterscheidet, soll hier kurz angegeben werden.
Dieses Buch bietet zum erstenmal alle 16 Konzilstexte in der von den deutschen Bischöfen approbierten Übersetzung in einem Band. Die Übersetzungen sind das Werk mehrerer Teams von Fachleuten. Die älteren wurden zum Teil verbessert und werden hier in den Fassungen von 1966 abgedruckt, die vom Vorsitzenden der deutschen Bischofskonferenz genehmigt wurden. Die beiden Herausgeber dieses Buches konnten sich nicht nochmals der sprachlichen Gestalt aller Übersetzungen annehmen. Sie haben einen gewissen Anteil an den vorliegenden Fassungen der dogmatischen Konstitution über die Kirche und der pastoralen Konstitution über die Kirche in der Welt von heute.
Der Band will aber nicht nur die Texte zugänglich machen, sondern überdies ihrem Verständnis bei einem breiten Leserkreis dienen, soweit das in unserem Rahmen möglich ist. Darum enthält er eine allgemeine Einleitung über das Konzil, eine Zeittafel zur Geschichte des Konzils, 16 spezielle Einleitungen zu den 16 Texten und endlich ein Register der Sachen.
Die allgemeine Einleitung will über das Wesen eines Konzils der katholischen Kirche und über den Grundvorgang dieses Konzils informieren. Die Zeittafel will dem Leser zeigen, in welcher Reihenfolge die Konzilsentwürfe zur Diskussion kamen. Das ist für das Verständnis nicht unwichtig. Sie will ferner zeigen, in welcher Reihenfolge und in welchem Umfang die einzelnen Texte feierlich verkündet wurden. Das Register wurde unter theologischen Gesichtspunkten angelegt. Darum ist es bei theologischen Themen ausfuhrlicher, als dies bei Registern gemeinhin üblich ist. Aber auch bei den übrigen „Sachen" des Konzils wurde im Register möglichst Ausführlichkeit angestrebt.
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