Bővebb ismertető
Vor wort Diskussionen und Gespráche sind in neunzig von hundert Fállen überflüssig. Sie gehen fast immer von den Subjekten aus und nicht vom Objektíven, Sachlichen, von den Meinungen des Einen oder des Anderen, nicht von der Wesenheit des Gegenstándlichen. Wenn man aber schon diskutieren und sich unterhalten will, empfiehlt es sich, wenigstens von solchen sachlichen Voraussetzungen auszugehen, das heiBt, sich über die Begriffe, deren man sich bedienen will, schon zu Beginn zu einigen und auf beiden Seiten nur Worte annáherad gleichen Inhalts zu gebrauchen. Das ist nicht so selbstverstandlich, wie man vielleicht annimmt. Wenn zwei dasselbe tun, ist es nicht dasselbe, und wenn zwei dasselbe sagen, sich desselben Worts bedienen, so ist es erst recht nicht dasselbe. Meine Vorstellung von Tragödie ist nicht die meines Gegners, mein Goethe ist nicht sein Goethe, meine Dialektik nicht die seine. Versuche, Goethe oder die Tragödie oder die Dialektik zum Fundament eines ergiebigen Gespráchs zu machen, habén daher manchmal sehr merkwürdige, aber nicht eben fruchtbare Resultate. Es ist schon besser, man einigt sich vorher, wenigstens über den Inhalt der Begriffe, deren