Bővebb ismertető
Vorwori zur ersten Auflage
Die schnellen Fortschritte auf dem Gebiet der klinischen Chemie, zumal der biochemischen Mikromethodik, haben allenthalben zu einer wesentlichen Erweiterung der Aufgabengebiete gerade medizinischchemischer Laboratorien geführt, und die klinisch-chemischen Untersuchungen zu einem unentbehrlichen Rüstzeug innerhalb der klinischen Diagnostik und der experimentell-pathologischen Erforschung gemacht. Gleichzeitig hat aber die Zahl der vorhandenen Bestimmungsmethoden durch Aufkommen unzähliger Modiiikationen und Verbesserungen bestehender Verfahren und infolge Entdeckung vieler neuer Nachweisungen einen solchen Umfang angenommen, daß die Übersicht und die Beurteilung und Abtrennung klinisch zweckmäßiger Methoden von wissenschaftlichen Nachweisverfahren immer mehr erschwert wird.
Das vorliegende Buch verfolgt ausschließlich praktische Zwecke. Es soll nicht die größeren Hand- und Lehrbücher ersetzen, sondern die Stellung eines Hilfsbuches einnehmen, das dem medizinisch-chemischen Laboratorium und den Ärzten methodische Vorschriften so vermittelt, daß danach gearbeitet werden kann. In Verfolgung dieses Zieles wurde auf klare und übersichtliche Darstellung und Anordnung des vielseitigen Stoffes allergrößter Wert gelegt und eine gewisse Schematisierung auch bei Besprechung der einzelnen Untersuchungen bewußt beibehalten. Auch glaube ich, die angestrebte Übersichtlichkeit und praktische Bereitschaft des Buches durch häufig vorgenommene tabellarische Anordnung des Stoffes und durch Aufnahme einer umfassenden tabellarischen Zusammenstellung der Normalwerte im Blut und Harn und pathologischer Abweichungen besonders gefördert zu haben.
Das gesamte Gebiet wurde in drei Hauptteile gegliedert: I. Teil: Allgemeine Laboratoriumstechnik.
II. Teil: Qualitative, physikalische und allgemeine Untersuchungen. III. Teil: Quantitative Mikromethoden.
Die Auswahl der Untersuchungsmethoden, die schon im Hinblick auf die gebotene Kürze knapp zu bemessen war, erfolgte unter dem Gesichtspunkt klinischer Erfordernisse und möglichst einfacher Technik bei praktisch ausreichender Genauigkeit. Auf komplizierte Modifikationen wurde, wenn sie für die praktische Diagnostik keine bemerkenswerten Vorteile brachten, bewußt verzichtet. Ebenso habe ich