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Rasend tobt der Sturm gegen das Gestade. Schwarz istdie Nacht 1 Berstend prallen Eisberge aneinander und tru*dein alles zermalmend in die Tiefe des sturmgepeitschtenMeeres. Matt beleuchtet von der Specksteinlampe liegtHenning, unser lieber, kleiner Eskimobub, auf den Fellen,neben ihm leuchten mystisch Knuds strenge Augen aus demDunkel. Fiebernd klammern sich Hennings Fäustlein umKnuds harte Hände. Zwei Tage sitzt Knud unverändert anHennings Krankenlager. Kein Schlaf, keine Müdigkeitbringen ihn dazu, Henning zu verlassen.Er kämpft gegen den Tod, der sich in dies Zelt gedrängthat, er will Henning am Leben halten, er will und seineAugen flammen wild in das Dunkel, wild gegen den Tod.Vierzig Grad Fieber und wir haben keine Medikamentemehr. Zehn Tage schon wütet dieser Orkan, zu vielenKranken mußte geholfen werden. Die Zelte halten nichtmehr dicht. Das eiskalte Wasser rinnt von überall herein.Knöcheltief Wasser selbst im Zelt.Knud! Henning würde vielleicht am Leben bleiben,wenn wir ihn ins Hauptlager bringen könnten ein festesHaus, Medizin und richtige Pflege!" Knud sagte nur: Well!"Durch peitschenden, wolkenbruchartigen Regen liefKnud zu seinem Zelt und kam mit Ölzeug wieder. Ereke,den großen Jäger, brachte er mit, und Udare, den kühnenKajakmann. Knapp kamen die Befehle, hart und unabänder*lieh war sein Entschluß! Er fuhr Henning zum Lager!*