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Köln ist álter als 2000 Jahre
Mit den altén Römern hat in Köln alles, oder fast alles, einmal an-gefangen. Genauer gesagt, mit Gaius Julius Cásar, der um 50 vor Christus die Grenzen des römischen Reiches bis an den Rhein vorschob und die germanischen Ubier als Bundesgenossen ge-wann. Unter Feldherr Marcus Vipsanius Agrippa (Schwiegersohn des Augustus) folgte die Umsiedlung der Ubier von der germanischen rechten auf die römisch kontrollierte linké Rheinseite. Hier gründete Agrippa um 38 vorChristus auf „kölnischem Boden" die Ubierstadt „oppidum Ubiorum". Aus dieserZeit stammt das soge-nannte Ubiermonument, der álteste Quaderbau, den man bisher nördlich der Alpen finden konnte.
48 nach Christus heiratete Kaiser Claudius Júlia Agrippina, als Tochter des Feldherrn Germanicus in Köln geboren und aufge-wachsen. 50 nach Christus schenkte sie ihrem Geburtsort das rö-mische Stadtrecht. Von da an trug er den Namen Colonia Claudia Ara Agrippinensium (CCAA), d. h. Claudische Kolonie der Agrippi-nenser, Standort eines kaiserlichen Altars. Mit diesem Staatsakt leitete Agrippina eine fast vierhundert Jahre dauernde erste Blüte-zeit für den nordöstlichen Eckpfeiler des Imperiums ein, deren Spuren man noch im heutigen Köln auf Schritt und Tritt begegnet. Die erste Stadtmauer entstand. Sie formte ein Quadrat von etwa 1 km Seitenlánge. GrolBe Teile davon sind heutenoch zu besichti-gen. Ein 80 km ianger Aquádukt brachte Quellwasser aus der Eifel nach Köln. Ein unterirdischesKanalsystem sorgtefüreine beinahe neuzeitlich zu nennende Stadtentwásserung. Auch im StratBenbau zeigten die Römer ihre zivilisatorischen Lei-stungen. Köln war direkt an das FernstraBennetz des Reiches an-gebunden. Hauptachse der Stadt war damals wie heute die Hohe StraRe, die bekannteste Kölner EinkaufsstraBe. Seit dieserZeit hat sie ihren Verlauf nicht geándert.