Bővebb ismertető
Rumäniens Touristik in neuer Entwicklungsphase
Kurorte und Bergwelt haben Vorrang
Grosse materielle Zuwendungen in den nächsten
fünf Jahren
Von Peter Winzer
Mehr als zehn Millionen einheimische und ausländische Touri-
sten wollen heuer Rumänien bereisen, seine Bergwelt durchwandern,
an seinen Sonnenstränden Ferien machen, in den Kurorten Gene-
sung finden oder mit dem Auto durchs Land fahren, um seine
Schönheiten zu entdecken. Was bietet Rumänien, das weiterhin
zu den führenden Ferienländern Europas zählt, dem Urlauber
und Wanderer in diesem Reisejahr, welche Entwicklung strebt
die rumänische Touristikindustrie an und wie reagiert sie auf die
verschiedenen Trends im Fremdenverkehr?
Kommt der Reisende mit dem Auto oder per Eisenbahn nach
Sinaia, muss er nicht unbedingt im „Palas" einkehren. Auf der
Hauptstrasse machen die Riesenlettern des „Montana" auf ein neues
Hotel aufmerksam, das zu den schönsten der rumänischen Berg-
welt zählt. Es gehört zu den ersten einer Kette von Berghotels, die
unsere Touristikindustrie in diesem und in den nächsten Jahren
errichtet, um der wachsenden Nachfrage nach Ferienplätzen in den
Bergen nachkommen zu können.
Rumäniens Touristikindustrie hat ihre Chance im europä-
ischen Reisebetrieb richtig eingeschätzt und beginnt nun, nachdem
an der Schwarzmeerküste der Ausbau der Seebäder so gut wie
abgeschlossen betrachtet werden kann (in den nächsten fünf Jahren
folgen noch Hotels mit 5730 Betten), den Vormarsch in die Berg-
welt. Um dieses unbegrenzte touristische Potential auch entspre-
chend auszuwerten und dem Urlaubmachenden die Schönheiten
des Landes in ihrer ganzen Vielfalt zu erschliessen, hat der Staat
für diesen Fünfjahrplan über 5,2 Milliarden Lei bereitgestellt, die
hauptsächlich für den Ausbau und Neubau von Kurorten, Höhen-
kurorten und Wintersportzentren und zum Teil auch für die Erhal-
A