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PROLOG TONIO: (im Kostüm des Taddeo in der Commedia, den Kopj durch den Vorhang steckend) Verzeiht! ... (an die Rampe tretend) Verzeiht! (grüfíend) Ihr Damen, ihr Herren, vergebet mir, wenn alléin ich erscheine, (mit Würde) ich bin der Prologus. Denn da der Autor heut' der altén Masken sich wied'rum bedienet, so nimmt er auch zum Teile auf die altén Bráuche und hat mich zu euch hierhergeschickt. Doch nicht zu sagen, wie sonst stets: Die Tránen der Bühne sind falsch, sind unecht. Unser Schmerzensschrei, alle Marter und Qual darf euch nicht nahe gehn!" Nein! Nein! Der Autor wollte diesmal nichts als ein Maler sein, dessen Thema das Leben. Und er war stets sich bewuBt, daB der Künstler ein Mensch, daB für die Menschen er stets sollte schreiben, in der Wahrheit sein Vorbild sehn! Die Klánge der Erinn'rung sangen ein Lied ihm wach tief in der Seele, und er schrieb mit heiBen Tránen es nieder, und die Seufzer, die schlugen ihm den Takt dazu! Nun denn: Schaut, wie man liebt, so wie die Menschen im Leben sich lieben. Schaut hin, wie der HaB reiche Früchte erntet! Seht die Qual der Eifersucht, höret den Wutschrei gellen, des bősen Lachens Hohn!