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Die Souveränität Allahs gegen die Souveränität des VolkesDer Krieg zwischen beiden Souveränitäten brach in zwei Stufen aus, als am 25. Februar 1996 und am 3. März 1996 jeweils ein junger Mann in israelischer Uniform im jüdischen Stadtteil Katamon einen Bus der Linie 18 bestieg, um zur Bushaltestelle beim Postamt im Zentrum von Jerusalem zu fahren. Beide Männer waren Palästinenser, Studenten der arabischen Bir-Zet-Universität. Sie unterschieden sich nicht von den vielen jüdischen Soldaten und Unteroffizieren, die zu diesem Zeitpunkt nach dem Sabbath zu ihren Kasernen fahren wollten. Sie schleppten Säcke hinter sich her. Befanden sich in den Säcken der jüdischen jungen Männer Kleidung, Nahrung und Ausrüstung, so enthielten die Säcke der zwei Palästinenser Sprengstoff. Sie wollten töten, um einen Frieden zu verhindern, der - nach ihrer Meinung - von Allah nicht gewollt war. Sie wollten seiner Souveränität Respekt verschaffen. Die jungen Männer mißachteten die Wahlentscheidung des palästinensischen Volkes vom 20. Januar 1996, das mit hoher Mehrheit Yassir Arafat das Mandat zum Friedensschluß mit Israel gab. Die Selbstmordattentäter starben und töteten, weil sie das Mandat des Volkes als gegen Allahs Willen gerichtet verachteten. Seine Souveränität steht für sie und für mehrere tausend Gleichgesinnter selbstverständlich über der des Volkes. Für die islamisch-palästinensische Kampforganisation Hamas hat die Befolgung von Allahs Willen absolute Priorität. Was Allah will, das sagen ihnen Geistliche aus Iran, die würdevoll, wissend und entschlossen wirken. Sie verlangen Kampf gegen Israel, weil Allahs Souveränität dessen Vernichtung fordere. Die Geistlichen aus Iran erheben Anspruch zu wissen, was Allahs Souveränität fordert.Der Krieg begann am 25. Februar und am 3. März 1996 mit Absicht in Jerusalem - denn diese Stadt steht im Zentrum des Krieges beider Souveränitäten. Die Detonation am 4. März beim Einkaufszentrum Dizengoff in Tel Aviv ist als Bekräftigung der Kriegserklärung zu bewerten 10