Bővebb ismertető
Als unser Jahrhundert begann, waren es nur wenige Dichter, die ahnten, dafi sich die Geburt einer neuen Welt ankiindigte. Andere hatten sich in sich selbst zurückgezogen und gaben ihrer Verzweiflung darüber Ausdruck, dafi der Mensch verloren und hoffnungslos einsam sei. Die Welt, in der sie lebten, war tatsáchlich grausa?n und unmenschlich, Krisen, Kriege, Konzentrationslager hielt sie hereit. Aber der Protest dagegen blieb ohnmáchtig; denn die gesellschaftliche Wirklichkeit kam diesen Dichtern wie ein Chaos vor, und in ihren Versen verdunkelte sie sich zu geheimnisvollen Chiffren, ertrank in einer Flut allgemeiner Aufschreie oder verschwand vollends. So zerfiel die spatbürgerliche Dichtung in ein Neben- und Gegeneinander verschiedener Strömungen. Doch unter dem Emflufl der revolutionáren Arbeiterbewegung traten immer starker die Schriftsteller hervor, die von einer humanistischen Position aus den Widerstand gegen die monopolkapitalistische Wirklichkeit führten und die sich sehr bald mit denen vereinigten, die aus der Arbeiterklasse selbst hervorgingen. Majakowskis Entwicklung kann als Beispiel gelten für den Ausbruch vieler Dichter dieses ]ahrhunderts aus den Fess ein der bürgerlichen Liter atur. Seine Dichtung befreite sich von Icihmender Richtungslosigkeit, von der Verzweiflung an einer Welt, die sich selbst überlebt hatte und deren Ende sich unwiderruflich ankiindigte unter den Schlagen der attackierenden Klasse". Gleich Majakowski erkannten unter dem Eindruck des Groflen Október Dichter in aller Welt ihre Aufgabe, Mitstreiter der Klasse, Stimme ihrer Völker zu werden. Indem sie sich de?n Volk zuwandten, setzten sie sich mit den scheinrevolutionáren Ausdrucksmitteln des