Bővebb ismertető
i f, 1 ' \ ^ il i^wijEs gibt in Berlin, der Hauptstadt der DDR, keinen Stadtbezirk, in dem sich moderne Großstadt, historische Stätten und landschaftliche Schönheit vereinen wie gerode in Köpenick. Mit einer Fläche von über 127 qkm ist er der größte Berlins, und obwohl er am östlichen Stadtrand liegt, ist er günstig mit der S- oder Straßenbahn erreichbar.Neben der Vielfalt der zahlreichen volkseigenen Betriebe wie KWO, TRO und die bekannten Bootswerften erweitert sich von Jahr zu Jahr die Zahl der freundlich hellen Neubaukomplexe mit modernen Geschäften und sozialen Einrichtungen. -An der Gabelung, wo die Dahme in die Spree mündet, liegt die Altstadt mit ihren engen Gößchen und niedrigen Häusern. Bereits 1209 wird Köpenick in den Urkunden erwähnt, dos zu jener Zeit Hauptknotenpunkt der Handelswege nach dem Osten war und als Tor von Berlin galt. Der Schlüssel im Stadtwappen, der von zwei Fischen umschlossen wird, die auf das Fischereihandwerk der einstigen Bewohner im Kietz hinweisen, berichtet davon. Als Untertanen mußten die Köpenieker dem Landesherren dienen; dessen Burg an der Stelle des heutigen Schlosses stand. Aus der bewegten Geschichte des 1677 entstandenen Renaissancebaus berichtet die Chronik, daß hinter seinen Mauern im Jahre 1826 Studenten schmachteten, die für die Einheit Deutschlands ihre Stimme erhoben hatten. Heute beherbergt es junge, frohe Menschen - die Mitwirkenden des Staatlichen Volkskunstensembles. Es ist zu einer beliebten Tradition geworden, im stillen Hof des Schlosses die Musik alter Meister in Serenadenkonzerten erklingen zu lassen.Bei schönem Wetterstets gut besucht das Strandbad Rahnsdorf.