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Land und Leute Die Landschaft Epirus und die Ionischen Inseln sind der Teil Griechenlands, mit dem der Reisende, der mit der Fáhre von Italien in Korfu oder direkt in Igumenítsa eintrifft, zuerst in Berührung kommt. Von Igumenítsa aus kann der Griechenlandbesucher auf einer guten AutostraBe über die Stádte Ioánnina, Árta, Agrínion nach Mesolóngion (und Náfpaktos) fahren und über die Meerenge Ríon-Antírrion auf die Peloponnes übersetzen. Ein Teil der Westküste Griechenlands wird als Ausflüge von den Inseln in diesem...
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Land und Leute Die Landschaft Epirus und die Ionischen Inseln sind der Teil Griechenlands, mit dem der Reisende, der mit der Fáhre von Italien in Korfu oder direkt in Igumenítsa eintrifft, zuerst in Berührung kommt. Von Igumenítsa aus kann der Griechenlandbesucher auf einer guten AutostraBe über die Stádte Ioánnina, Árta, Agrínion nach Mesolóngion (und Náfpaktos) fahren und über die Meerenge Ríon-Antírrion auf die Peloponnes übersetzen. Ein Teil der Westküste Griechenlands wird als Ausflüge von den Inseln in diesem Reiseführer beschrieben. Unter den Ionischen Inseln (IONIOI NH20I, lónii Nisi) oder Heptánissos (Eptánissos - „Sieben Inseln") versteht man die sieben gröBten, untereinander ganz verschiedenen Inseln dieser Gruppé: Korfu, Paxí (mit Antípaxi), Lefkás, Ithaka, Kefallinía, Sákinthos (Zakynthos) und Kíthira (Kythera). (AuBer diesen gibt es noch 14 kleinere, meist unbewohnte Inseln, auf die Ausflüge möglich sind.) Zwischen Griechenland und Italien gelegen, sind sie gleich einer Kette der griechischen Westküste vorgelagert. Kíthira - von den übrigen sechs getrennt, vor der Südostspitze der Peloponnes sich ausbreitend - gehört geographisch nicht zur ionischen Gruppé, wird aber wegen des gemeinsamen historisch-politischen Schicksals zu den ,,Sieben Inseln" gezáhlt: Kíthira blieb den Venezianern, unter deren Herrschaft die ,,Sieben Inseln" vierhundert Jahre lang standén, als ein wichtiger Stützpunkt auf dem Seeweg nach Kréta, nachdem Venedig alle seine Besitzungen in der Levante an die Türkéi hatte abtreten müssen. Auch den Namen ,,Ionische Inseln" gaben der Inselgruppe die Venezianer. Die Bezeichnung ,,Ionisches Meer" hat nichts mit den kleinasiatischen Ioniern zu tun; ,,io" heiBt vielmehr ,,veilchenblau". Das ,,Ionische Meer" ist alsó das „Veilchenblaue Meer". (Diese Bezeichnung kommt schon bei Homer vor.) Die Ionischen Inseln sind überwiegend fruchtbar und besitzen - eine Seltenheit in Griechenland - eine üppig blühende, fast subtropische Vegetation. Das Landschaftsbild áhnelt dem der jugoslawischen oder der unteritalienischen Küste. Überhaupt wird die Atmospháre auf den Inseln von Griechenlandkennern oft als ,,ungriechisch" empfunden: Das hángt möglicherweise mit dem jahrhundertelangen westlichen EinfluB zusammen und damit, daB die Inselgruppe das einzige griechische Gebiet ist, das (mit Ausnahme von Lefkás) niemals unter der Türkenherrschaft leiden muBte. Dank ihres milden Klimas und ihrer landschaftlichen Schönheiten ist die Inselgruppe ein áuBerst beliebtes Reiseziel von Touristen,

Termékadatok

Cím: Korfu [antikvár]
Szerző: Frauke Burian
Kiadó: Polygott-Verlag
Kötés: Ragasztott papírkötés
ISBN: 3493608594
Méret: 120 mm x 190 mm
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