Bővebb ismertető
VorwortDie Krebskrankheit ist die Zeitkrankheit unseres Jahrhunderts. Wurden im 19. Jahrhundert noch die großen Seuchen wie Tuberkulose, Cholera oder Diphterie als Geißeln der Menschheit betrachtet, ist es im 20. Jahrhundert immer mehr die Krebskrankheit geworden, die uns bedrängt und für deren Verständnis und Uberwindung unzählbar viele Menschen in aller Welt aktiven Einsatz leisten und unvorstellbar große Geldsummen zur Forschung aufgewendet werden. Jeder dritte bis vierte Mensch in zivilisierten, hochtechnisierten Ländern dieser Erde stirbt an einem Krebsleiden. Mancher alte Mensch, der aus anderen Gründen stirbt, trug eine Krebsgeschwulst in seinem Organismus. Es gibt wohl kaum einen Menschen, der in seiner näheren Umgebung nicht dieser Krankheit begegnet. So ist Krebs ein alle Gesellschaftsschichten durchdringendes Thema, das auch im Bereich aller Medien tägliche Aufmerksamkeit findet.Für den Arzt ist die Begegnung mit dieser Krankheit dadurch geprägt, daß der einzelne Mensch - und natürlich fast jeder Arzt selbst - die Diagnose einer Krebskrankheit so fürchtet wie kaum eine andere. Ich selber habe das Interesse für diese Krankheit und die von ihr betroffenen Menschen von Beginn meiner ärztlichen Tätigkeit an in mir getragen. Die Spezialausbildung zum Gastroenterologen und die einjährige, verantwortliche Mitarbeit in einer Abteilung für Hämatologie und Onkologie in einem großen Hamburger Krankenhaus haben meinen ärztlichen Blick für die vielschichtigen Besonderheiten dieser Krankheit geschärft und in den mehr als dreißig Jahren meiner ärztUchen Arbeit unendlich viele Begegnungen mit Krebskranken und deren Angehörigen gebracht. Schon sehr früh wurde mir klar, daß ein Verständnis dieser11