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„Eh bien, mon prince, Génes et Lucques ne sont plus que des apanages, des jpomestja* de la famille Buonaparte. Non, je vous préviens que si vous ne me dites pas que nous avons la guerre, si vous vous permettez encore de pollier toutes les infamies, toutes les atrocités de cet Antichrist (ma parole, j'y crois) — je ne vous connais plus, vous n'étes plus mon ami, vous n'étes plus mein getreuer Knecht, comme vous dites. Nun alsó, seien Sie willkommen, herzlich willkommen! Je vois que je vous fais peur, alsó setzen Sie sich und erzáhlen Sie."
So empfing imjuni 1805 Anna Pawlowna Scherer, dieHof-dame und Vertraute der Kaiserin Maria Feodorowna, den vorz nehmen, hochgestellten Fürsten Wasilij, der als erster von den zueinerSoiree geladenenGásten erschien. Anna Pawlowna hu-stete seit einigen Tagén, sie hatte die „Grippe", wie sie sagte („Grippe" war damals ein ganz neues Wort, dessen sich nur wenige bedienten). Die Einladungen, die ihr rotgekleideter Lakai am Morgen ausgetragen hatte, lauteten alle gleich:
„Si vous n'avez rien de mieux a fairé, m. le comtea (oder: monprince), uet si la perspective de passer la soirée chez une pauvre maiadé ne vous effraye pas trop, je serai charmée de vous voir chez moi entre 7 et 10 heures. Annette Scherer".
„Dieu, quelle virulente sortie!" entgegnete, ohne sich weiter über diesen Empfang aufzuregen, der in gestickter Hof-uniform, mit langen Strümpfen und kurzen Schuhen, eintre-tende, mit Orden geschmückte Fürst, mit klarem Ausdruck auf seinem flachen Gesicht.
Zu Beginn des Jahres 1806 reiste Nikolaj Rostow mit Urlaub nach Hause. Auch Denisow ging in seine Heimat, nach Woro-nesh, und Rostow hatte ihn eingeladen, ihn nach Moskau zu begleiten und dort bei ihm im Hause der Eltern abzusteigen. Auf der vorletzten Station hatte Denisow einen Kameraden getroffen und mit ihm drei Flaschen Wein geleert, und jetzt, als man sich Moskau náherte, lag er trotz des üblen Pflasters fest schlafend auf dem Boden des Schlittens. Rostow saB neben ihm, und je náher sie seiner Vaterstadt kamen, desto mehr packte ihn ungeduldige Erregung.
„Ob wir nicht endlich da sind ? Da sind sie, diese Kram-laden, Báckerbuden, Laternen und Droschken!" dachte Rostow, als sie sich schon am Schlagbaum als Urlauber ein-geschrieben hatten und nun in Moskau einfuhren.
„Denisow, wir sind da! Der schláft . . ." sagte er und neigte sich mit ganzem Leibe nach vorn, als hoffte er durch diese Körperhaltung die Bewegung des Schlittens zu beschleunigen.
Denisow antwortete nicht.
„Hier ist die StraBenecke, wo immer der Mietskutscher Sachar hielt. Und da ist ja auch Sachar selbst und immer noch mit demselben Gaul! Ach, und da ist der Laden, in dem wir uns immer Gewürzkuchen gekauft habén. Mach? doch rasch!"
„Welches Haus ?" fragte der Fuhrmann.
„Ganz hinten, das groBe Haus, siehst du ? Das ist unser Haus", sagte Rostow. „Ja, das ist unser Haus! Denisow I Denisow! Wir sind gleich da!"