Bővebb ismertető
SEIT 1946, ALS DER „KULTURFAHRPLAN" ZU ERSCHEINEN BEGANN, ist er ständig durchgesehen, ergänzt und verbessert worden. Auch in dieser neuen Ausgabe sind wesentiiche Ergänzungen und Verbesserungen zu finden. So wurde der Zeitraum 1958-1963 einbezogen, die älteren Teile erfuhren eine gründliche Durchsicht und Ergänzung, die statistischen Angaben im Hauptteil und im Anhang wurden bis zur neuesten Zeit fortgeführt und ein erweitertes Gesamtregister geschaffen, das zudem für die Jahreszahlen des 20. Jahrhunderts Spaltenhinweise erhielt. Bei dieser Gelegenheit konnte eine Reihe wertvoller Hinweise berücksichtigt werden, die von Freunden dieses Buches gegeben worden sind. Ihnen und all denen, die durch anerkennende Worte zur Weiterarbeit ermutigten, sei an dieser Stelle herzlichst gedankt.
Im übrigen sei ausdrücklich darauf hingewiesen, daß bei der Zusammenstellung der Daten neben einer intensiven eigenen Sammeltätigkeit eine Reihe von Nachschlage-und Spezialwerken benutzt wurde.
Das Ziel dieser Tabellen ist nach wie vor, die Gegenwart und ihre Entwicklungstendenzen als ein historisch Gewordenes zu erklären und überschaubar zu machen. Der „Kulturfahrplan" will also vor allem dem Jetzt und dem Hier dienen; er will damit die Orientierung vermitteln helfen, welche notwendig ist, um die Zukunft zu bewältigen. Die jetzt heranwachsende Generation soll ja die Probleme des Jahres 2000 lösen, Probleme, die zu erkennen wir heute schon versuchen müssen. In diesem Sinne ist etwa die Gruppe von Statistiken zu sehen, die unter dem Jahr i960 oder 1961 die Entwicklung des letzten Jahrzehnts zu verdeutlichen suchen. Solche vorgestellten Wirkungen vom Wissen über die Vergangenheit auf die Gegenwart werden sich um so eher einstellen, je aktiver der Benutzer dieses Buch in sein Leben mit einbezieht, indem er es zum Beispiel bei seiner Lektüre, beim Besuch kultureller Veranstaltungen, auf Reisen kritisch heranzieht. Eine Art Nachvollzug der Zusammenstellung der Daten dürfte den größten Nutzen bringen. Insofern ist es bedauerlich, daß kein besonderer Raum für eigene Notizen vorgesehen werden konnte. Es liegt auf der Hand, daß hier eine - notwendigerweise oft weitgetriebene -Auswahl vorliegt, die jede „Vollständigkeit" ausschließt. Diese Auswahl konnte nur unter dem Gesichtspunkt vorgenommen werden, die zeitlich parallele Entwicklung der verschiedenen Teilgebiete ausreichend deutlich zu machen. Daß dabei das eigene Jahrhundert besonders umfangreich geriet, erklärt sich einfach aus dem Fehlen des Siebes, das man „historische Bewährung" nennen kann. Besonders groß ist diese Problematik gegenüber der jüngsten Gegenwart, etwa dem neu aufgenommenen Zeitraum 1958-1965. Wenn dieser Teil auch später sicher noch einmal zu überarbeiten sein dürfte, wurde auf ihn nicht verzichtet, weil er auch in dieser vorläufigen Form nicht unwichtige Einsichten vermitteln kann.
Die gewählte Spalteneinteilung erscheint zweckmäßig und hat sich bewährt. Jedoch muß man berücksichtigen, daß sie nur ein nicht willkürfreies Hilfsmittel ist. Ein Autor oder sein Buch kann gleichzeitig politische, literarische und philosophische Bedeutung haben, erscheint aber meist nur in einer Spalte. Es empfiehlt sich daher, immer „synoptisch" oder „quer" zu lesen, auch wenn man sich im Moment nur für ein Gebiet interessiert. Die Ansichten des Autors über den engen Zusammenhang der verschiedenen Wissensgebiete sind im Anhang erläutert.
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