Bővebb ismertető
Der Kulturverein SchloR Goldegg versucht, anhand von Jahres-themen Phánomenen unserer Zeit nachzuspüren, da er seine Auf-gabe nicht in einer nur (klassisch) veranstaltenden sieht, sondern seine kulturpolitische Position über Themenstellungen bzw. über das Diskutieren von aktuellen Fragen zu definieren versucht. Idee und Konzeption sowie Planung des (auf der Titelseite abge-bildeten) Zeltes, das das Thema des Jahres 1995 „MOBILITÁT-Ich ist überall" ver-Bild-licht, ist Wilhelm Scherübl zu verdanken. Seine Zusammenarbeit mit dem Kulturverein fand auch seinen Nie-derschlag in der Schau „Chronologie vergangenerTage", die er im Hofstall, den Ausstellungsraumlichkeiten des Schlosses Goldegg, einrichtete und die im April/Mai 1995 hier zu sehen war.
Die vorliegende Broschüre ist als „poetische Betriebsanleitung" zum Jahresthema gedacht: Stellungnahmen zur MOBILITÁT kamen von den Literaten Karl-Markus Gaul3 und Bodo Hell. Die Kulturjournalistin Daniele Pabinger wurde gebeten, sich zum Werk Scherübls zu áuBern; sie war es auch, die am Eröffnungstag der Ausstellung im Schlo(3 Goldegg einführende Worte gesprochen hat.
Lucia Luidold verfaBte eine kurze Abhandlung zum Thema „Zeit" mit klarer Bezugnahme auf die Nomádén Tuareg. Wilhelm Scherübl selbst steuerte Gedanken bei, die Mobilitát zur Voraussetzung habén.
Scherübls Zeit wurde im Mai 1995 am Parkplatz des Schlosses aufgestellt und soll als Mobilitáts-Metapher im öffentlichen Raum ein einprágsames Zeichen jenes Phánomens liefern, das unser tag-liches Leben nicht nur mitbestimmt, sondern determiniert.
Einleitendes
Heinz Kaiser
Wilhelm Scherübl: „Vögel kennen keine Grenzen"
Les Levine: „artists use words because they have something to say."