kategória
szerző
cím
sorozat
kiadó
ISBN
évszám
ár
-
leírás
Előrendelhető
A mezők bármelyike illeszkedjen
A mezők mind illeszkedjen


Kunst und Geschichte in Paestum [antikvár]

Giovanni Avagliano, Marina Cipriani

 
Im südlichen Teil der Ebene des Flusses Se/e liegt die antiké Stadt Poseidonia (spdter Paestum), die auf einem im Altertum auf drei Seiten von dem Flufi Salso {oder Capodifiume) umspülten, flachen Travertinpl.at.eau errichtet worden war. Funde von Steinwerkzeugen in dem Gebiet, in dem spdter die grófién Tempel entstanden, beweisen, dafi der Ort bereits in der Steinzeit (Palaolithikum) bewohnt war. Spuren einer jüngeren Siedlung aus dem Neolithikum und dem Áneolithikum (2. Jahrtausend) wurden 1960 in der Nahe des Cerestempels freigelegt....
online ár: Webáruházunkban a termékek mellett feltüntetett fekete színű online ár csak internetes megrendelés esetén érvényes.
2760 Ft
Szállítás: 3-7 munkanap
Részletesen erről a termékről
Bővebb ismertető
Im südlichen Teil der Ebene des Flusses Se/e liegt die antiké Stadt Poseidonia (spdter Paestum), die auf einem im Altertum auf drei Seiten von dem Flufi Salso {oder Capodifiume) umspülten, flachen Travertinpl.at.eau errichtet worden war. Funde von Steinwerkzeugen in dem Gebiet, in dem spdter die grófién Tempel entstanden, beweisen, dafi der Ort bereits in der Steinzeit (Palaolithikum) bewohnt war. Spuren einer jüngeren Siedlung aus dem Neolithikum und dem Áneolithikum (2. Jahrtausend) wurden 1960 in der Nahe des Cerestempels freigelegt. Doch stammen die aufschlufireichsten Zeugnisse dieser frühen Epoche, die auf die aneolithische Zeit (erste Halfte des 2. Jahrtausends v. Chr.) zuriickgehen, aus der benachbarten Gegencl Gaudo, etwa 1 km nördlich der Stadt gelegen. Es handelt sich um einige in den Fels gehauene, überwölbte Grdber, die jeweils mehrere Skelette enthielten, möglicherweise Mitglieder eines Familienverbandes, zusammen mit Tonvasen, Waffen und Stein- oder Metallwerkzeugen, die in der Ebene von Paestum, wie auch in anderen Gegenden Süditaliens, auf die Anwesenheit von Volksstammen aus dem dgdisch-anatolischen Raum hinweisen. Wenig ist bekannt über die nachfolgenden Epochen, auch wenn geringfügige Spuren aus dem Stadtgebiet und der unmittelbaren Umgebung bezeugen, dafi der Ort zu keiner Zeit völlig unbewohnt war. Im Gegenteil, in den beiden Jahrhunderten, die der Griindung der griechischen Kolonie vorausgingen, sind zumindest auf materieller Ebene Beziehungen zu den Gemeinschaften der Villanova-Kultur am rechten Sele-Ufer, deren Hauptzentrum Pontecagnano war, hinreichend dokumentiert. Die Griindung von Poseidonia, die Ende des 7. Jh. v. Chr. stattfand, stellt eine der letzten Episoden der griechischen Kolonisation in Süditalien dar, die bereits im 8. Jh. v. Chr. mit der Griindung von Cumae begonnen hatte. Ende des gleichen Jahrhunderts gründeten aus Achaia, einer Region nördlich des Peleponnes stammende Völker am Ionischen Meer die Stadte Sybaris, Kroton und Metapont. Nach einem Jahrhundert ereignisreicher Geschichte, in der Sybaris Mittelpunkt eines demographischen und politischen Wachstums war, kani es durch Bewohner von Sybaris zur Griindung von Poseidonia: "der erste politische Akt eines Projekts, der den Expansionsgedanken von Sybaris auf das Tyrrhenische Meer richtete ". Der Geograph Strabo, der zur Zeit des Kaisers Augustus lebte, beschreibt die Geburtsstunde von Poseidonia mit den Worten: "... Die Sybariten bauten alsó eine Festungsanlage am Meer, aber die Einwohner habén sich mehr im Hinterland angesiedelt". Einer neueren Interpretation dieses Abschnitts zufolge, und auch im Licht der gegenwartigen archaologischen Zeugnisse, erfolgte die Niederlassung der Kolonie gleichzeitig mit der Einnahme von drei wichtigen Punkten im Territórium: das Vorgebirge Agropoli, Sitz des Poseidon-Heiligtums, das eigentliche Stadtgebiet uncl das Hera-Heiligtum, 10 km nördlich am Flufi Sele gelegen, der die Grenze zum Etruske rre ich b iIde te. Sowohl Strabo als auch die übrigen sparlichen Literaturhinwei.se, die von den Anfangen der Stadt sprechen (Pseudo Scymn. 244 ff'., Solinus II, 10), schreiben zwar die Griindung den Sybariten zu, liefern uns aber keinerlei Hinweise über die Zeit, in der sie stattfand. Immerhin geben die Grdber und das alteste Material der Polis und des Heiligtums am Sele übereinstimmend ein Dátum um 600 v. Chr. für die voraussichtliche Gründung von Poseidonia an. Im Verlauf des 6. Jahrhunderts v. Chr. nahm die Stadt allmahlich Gestalt an, indem sie sich eine erste Ordnung gab und das umliegende Territórium eroberte, dessen blühende Landwirtschaft von Anfang an die Quelle ihres grófién Wohlstands war. Neben ersten Wohnhausern entstanden in den heiligen Stdtten der Stadt einige Monumentalbauten, wie das Heiligtum, von dem südlich des Cerestempels die Fundamente erhalten sind, und der archaische Thesauros an der Mündung des Sele, aus dem die aufiergewöhnliche plastische Dekoration stammt, die im Museum ausgestellt ist. Von der Bedeutung der damaligen Stadt sind zwei kostbare Zeugnisse überkommen. Das erste ist eine im Thesauros der Sybariten in Olympia gefundene Bronzetafel, aus der hervorgeht, dafi Poseidonia für das Bündnis bürgt zwischen seinem Mutterland und dem nicht naher definierten Volk der Serdaioi. Das zweite Zeugnis ist ein Abschnitt des griechischen Historikers Herodot (1,67), in dem ein Bürger aus Poseidonia die der Schlacht von Alalia (540 v. Chr.) entkommenen Phokaer ins Land der Önotrier führt, um dort die Stadt Velia zu gründen. Im letzten Viertel dieses Jahrhunderts schlug sich der wirtschaftliche Wohlstand von Poseidonia in einer regen Bautatigkeit nieder. Neben grófién Tempelgebauden (Basilika, Athenaion) verwirklichte man ein Strafiennetz nach einem prazisen stadtebaulichen Konzept, und im Territórium, an der heiligen Statte der Sele-Mündung, entstand der grofie Heratempel (s. S.69). Auf diese Epoche lafit sich dank der Entdeckung des Heroon-Heiligtums, das auf die Jahre 520-510 v. Chr. (s. S. 31) datiert wird, auch die erste Anlage der Agora zurückführen; der Platz war der Mittelpunkt des stadtischen Lebens, und das Heiligtum begrenzte ihn an der Westseite. Nach dem Fali von Sybaris (510 v. Chr.) durch die Bewohner von Kroton bildete sich im grofigriechischen Raum eine Reihe neuer Gleichgewichte politischer und wirtschaftlicher Art, und möglicherweise kamen in dieser Zeit Flüchtlinge aus Sybaris nach Poseidonia. In der ersten Halfte des 5. Jahrhunderts v. Chr. erlebte die Stadt eine grofie Blüte. Mit der Einführung eines neuen Geldsystems, das sich an dem von Sybaris inspirierte, strebte Poseidonia nach einer führenden Rolle auch in den Handelsbeziehungen mit den reichen Gebieten des Hinterlandes. Leider berichten die Schriften jener Zeit über kein einziges Ereignis im Zusammenhang mit der Stadt, aufier dafi sie einen Athleten namens Parmenides erwahnen, der 468 v. Chr. bei der 78.

Termékadatok

Cím: Kunst und Geschichte in Paestum [antikvár]
Szerző: Giovanni Avagliano Marina Cipriani
Kiadó: Editrice Bonechi
Kötés: Ragasztott papírkötés
ISBN: 8880290797
Méret: 190 mm x 270 mm
Giovanni Avagliano művei
Marina Cipriani művei
Bolti készlet  
Vélemény:
Minden jog fenntartva © 1999-2019 Líra Könyv Zrt.
A weblapon található információk közzétételéhez, másolásához a működtetők írásbeli beleegyezése szükséges.
Powered by ERBA 96. Minden jog fenntartva.
mobil nézet