Bővebb ismertető
BuchLa Baronessa ist eine betörend-sinnliche Agentin - durchtrieben, schlau, skrupellos, schamlos. Sie ist eine Spionin, die niemals aufgibt, die immer einen Ausweg findet, die ohne Hemmung ihre weibhchen Reize einsetzt, wenn es gilt, Gegner auszuschalten, umzudrehen oder zu vernichten. La Baronessa steht in deutschen Diensten, eine Mata Hari des Dritten Reiches, die in Wirklichkeit aber nur eines im Auge hat: sich selbst. Es geht ihr nur darum, eigene Ziele zu verfolgen undpersönliche Rache zu nehmen. In Jugoslawien kauft sie von den Partisanen Waffen und zahlt mit englischen Pfunden, die täuschend echt nachgemacht wurden -im KZ Sachsenhausen. In Italien verwickelt sie Beteiligte und Unbeteiligte in riskante Unternehmungen. Sie dirigiert Menschen an unsichtbaren Fäden wie Marionetten, beschwört bedenkenlos Katastrophen herauf Die Räder pfeifen. Der Lichtkegel des Porsche, mit dem Curd Dessau über die Autostrada Como-Milano der Hauptstadt Oberitaliens entgegenrast, verliert im nassen Asphalt seine Leuchtkraft. Die Straße dampft. Der Himmel zuckt unter den Blitzen eines abziehenden Gewitters. Die Scheibenwischer hinterlassen blinde Streifen und verschlechtern die Sicht.Der Deutsche verringert die Geschwindigkeit und kurbelt sein Fenster herunter. Kühle, würzige Luft schlägt ihm entgegen. Ah, tut das gut, sagt er an seinen italienischen Begleiter gewandt.Der Italiener nickt.Curd Dessau weist auf die Scheibe. Daß man gegen den Fliegendreck noch nichts erfunden hat.Sein Begleiter, ein älterer Herr mit schmalem, blassem Gesicht, grauem Spitzbart und weißem Haar, entgegnet lächelnd: Es gibt ein Mittel.Der Deutsche sieht ihn erwartungsvoll an. Im Gegensatz zu dem Italiener ist er in den besten Jahren, braungebrannt, groß und breitschultrig.Der alte Herr schmunzelt. Sie brauchen nur weniger Gas zu geben, und schon bleiben die Scheiben sauber.Curd Dessau schneidet eine Grimasse und läßt den Wagen auf das Ende der Autobahn zurollen. Er passiert die Ausfahrt in geringem Tempo und übergibt einem Kontrolleur den Gebührenschein. Dann kurbelt er das Fenster wieder hoch. Bin ich zu schnell gefahren?Nein, nein, antwortet der Italiener. Ich kenne ja Ihr Temperament und weiß, daß Sie früher als Flugkapitän mit drei- bis vierhundert Sachen . . .