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11EINLEITUNGWissenschaftler mögen sich mit Geld, Sex, dem Zustand der Welt oder der Gesundheit herumärgern, aber ein Problem haben sie nie: Langeweile. Diese Aussage werden Sie immer wieder hören, wenn Sie Forscher fragen, warum sie ihr scheinbar so spezielles und langweiliges Fach gewählt haben. Es gibt in meinem Gebiet noch so viel Neues zu entdecken, heißt es dann, mein Leben reicht dazu nicht aus.Ein bunter Trupp internationaler Forscher hat sich vorgenommen, dabei das Lachen nicht zu vergessen. Viele dieser Forscher arbeiten gemeinsam an der Zeitschrift Annais of Improbable Research (AIR). Dort sammeln sie alles, was sich zwar verrückt anhört, aber doch mit dem Werkzeugkasten der heutigen Wissenschaften ermittelt wurde.Im Laufe der letzten zehn Jahre hat sich diese kleine, ner-i l i';dige* (mit Sternchen * gekennzeichnete Ausdrücke werden am; Ende des Buches in dem Kapitel Wissenschaftliche Begriffenäher erläutert) Sammlung von Forschungsarbeiten unerwar-"ltet stark ausgeweitet. Neben den Ig-Nobelpreisen*, die jedes, : f Jahr an der Harvard-Universität in Cambridge (USA) kurz vorMls,!den echten Nobelpreisen verliehen werden, bringt beispiels-11 j ;weise das deutschsprachige Laborjournal eine monatliche Ko-t 'i )' ,-lumne vor allem mit Forschungsbeiträgen, die es trotz Nomi-tj nierung nicht zum Ig-Nobelpreis geschafft haben. Hier finden'sich oft noch witzigere Ideen als bei den preisgekrönten Arbei-[' t't 'j jten.?Hiijl'