Bővebb ismertető
Das Wort 3Laientheologe weckt widersprüchliche Assoziationen: den einen erscheint es als Zauberformel für die Lösung personell bedingter pastoraler Probleme oder als Höhepunkt der Identitátsfindung der Laien in der Kirche; andere wiederum wittern dahinter nur Gefahren oder Auflösungserscheinungen. Die einen rechnen - wenn auch mit unklaren Vorstellungen - fest mit ihnen; andere möchten sie am liebsten nicht zur Kenntnis nehmen und verleugnen. Zwischen beiden Positionen hat sich eine Praxis entwickelt, in der Laientheologen in kirchlich-pastoralen Berufen eingesetzt sind und werden. Die gegenwártige Situation kann man in groben Zügen vielleicht so schildern: nachdem man den Laientheologen als Potential für die pastorale Arbeit zu akzeptieren beginnt, handelt es sich derzeit darum, seinen pastoralen Ort zu definieren. Dem mufi auf die Dauer die Definition seines kirchlich-strukturellen Ortes folgen. Das wird eine mittel- und langfristig zu lösende Aufgabe sein, wobei man an bewáhrten und sich als fruchtbar erwiesenen Experimenten der pastoralen Integration ansetzen mufi und nicht an kurzfristig oder oberfláchlich assimilierten Tendenzen oder modischen Trends. Den Fragen der Einbeziehung des Laientheologen in die pastoralen Dienste der Kirche und seines kirchlich-strukturellen Ortes möchten die folgenden Ausführungen dienlich sein, auch wenn die meisten Probleme - der Situation entsprechend - mehr anvisiert als abgeklárt werden können. Ich bitté, diese Ausführungen nicht zum Anlafí von Mifíverstándnissen werden zu lassen. Es soll eigens betont werden, dafi die vorliegenden Uberlegungen nur den Zweck verfolgen, das Gespráeh zwischen den angesprochenen und beteiligten Personengruppen noch stárker in Gang zu bringen und nach Kráften die Vorurteile, die auf allén Seiten möglich sind, abzubauen. Gerade die ersten Versuche und der bisherige Verlauf zeigen die Möglichkeiten und Chancen, aber auch die Schwierigkeiten und Hindernisse, nicht zuletzt auch die oft bemühende Wirkungslosigkeit stichhaltiger Argumente gegen vorherrschende Interessen. Dabei ist es so wichtig, dafi man um der Kirche bzw. ihres Auftrages willen alle irgendwie möglichen Wege einer besseren Wirksamkeit verfolgt, ausnützt und ausprobiert, wohl wissend, dafi nichts voreilig zur Reife gedrángt werden darf und unsere Anstrengungen und Initiativen gegenüber der ent-