Bővebb ismertető
Lorsqu en 1952 parut dans Die Musikforschung (Kassel, V. Jhrg, peft 4, p. 370 - 372) Farticle de Reinhold Sietz: Ein Vorldufer von Bartóks .Allegro barbaro, je me promis immédiatement de ne pas lácher cette question et de rassembler des informations dés que les cireonstances me le permettraient. La chose me frappait d'autant plus que j'avais Ílu dans 0. Bie: Das Klavier und seine Meister (Verlagsanstalt F. Bruckmann, München 1901, p. 296) [ . . . ] Im Allegro barbaro der jünjten Etüde lasst er [Alkan] seiner Neigung zu exotischen, national gefarbten Wendungen freiesten Lauj, ceci accompagné d'un jugement pertinent concernant Fart d'Alkan; comme quoi j'avais le soupgon que c'était 0. Bie qui avait peut-étre mis R. Sietz la puce a l'oreille. R. Sietz posait le probléme suivant: Habent sua fata tituli. Bartólcs 1911 entstandenes Allegro in fis hatte wolnl nicht den groBen Erfolg géhabty wenn ihm der Komponist nicht den Titel "Allegro barbaro" gegeben hatte. Dabei trágt das Stück, naher betrachtet, gar nicht viel Revolutionáres in fsich: Von den 222 Taktén enthalten 90 reine Dreiklánge; keine der Dismonanzen ist nett, Mahler, Reger und besonders R. StrauB hatten schon viel Kühneres gewagt; sie losen sich fast alle, ivenn auch nicht im Sinne | von B. F. Richters Harmonielehre ; der Bau des Stückes ist übersichtlich; Idie Melodie womöglich sangbar - was alsó brachte manche Gemüter so in Hkrnisch? Die Dynamik konnte es nicht sein, denn 170 Takte Hegen unter der ff-Grenze, es gibt einmal ein pppp und danach sogar ein dolce, und das poco sostenuto begegnet ziemlich hcíufig. Schuld an der Bestürzung trug alléin der Rhythmus, den man als Csárdás eigentlich kennen muBte, den aber Liszt und J. StrauB und besonders ihre Epigonen durch virtuose Rationalisierung und rhythmische Verniedlichung zu einem vermeintlich \ gesicherten Besitz der musikliebender Welt gemacht hatten. Der bei Bartók \ schrankenlos ausbrechende Urrhythmus hatte dabei nichts Maschinenhaftes, er ivar Natúr, ívieder entdeckt von einem, der aus dieser Welt kam. und Studia Musicologica Academiae Scientiarum Hungaricae 12, 197a