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Das Schicksal wendet sich
Dein Cousin Alexander schreibt, dass er eine Frau sucht«, sagte James Drummond und sah von einem Blatt Papier hoch.
Von ihrem Vater in die gute Stube beordert zu werden, hatte Elizabeth einen Schlag versetzt, denn das konnte nur bedeuten, dass er sie wegen eines Vergehens tadeln und entsprechend bestrafen würde. Nun, sie wusste, was sie getan hatte - sie hatte heute Morgen seinen Haferbrei versalzen - und wie ihre Strafe aussehen würde: für den Rest des Jahres ««gesalzenen Haferbrei essen. Der Vater ging sehr sparsam mit seinem Geld um, würde es nie für ein Salzkorn mehr als nötig ausgeben. Und so stand Elizabeth, die Hände auf dem Rücken, mit offenem Mund vor dem schäbigen Ohrensessel und konnte kaum glauben, was sie da hörte.
»Er hält um Jean an, was wirklich dämlich ist - denkt er vielleicht, die Zeit steht still?« Empört fuchtelte James mit dem Brief herum und ließ dann den Blick zu seinem jüngsten Kind wandern, das im hellen, durch das Fenster hereinfallenden Licht stand, während er im Schatten saß. »Du bist wie jede andere Frau, also wird er mit dir vorlieb nehmen müssen.«
»Mit mir?«
»Bist du taub, Mädchen? Ja, mit dir. Oder ist sonst noch jemand hier im Raum?«
»Aber Vater! Wenn er um Jean bittet, wird er mich nicht wollen.«
»Nach den Zuständen zu urteilen, die dort herrschen, von wo aus er schreibt, wird er sich mit jeder ehrbaren, anständig erzogenen jungen Dame zufrieden geben.«
»Von wo aus schreibt er denn?«, fragte sie, denn sie wusste, dass sie den Brief nicht würde lesen dürfen.
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