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Geld für Maria
Kusma erwachte, weil der um die Ecke biegende Wagen sein grelles Licht gegen das Fenster schleuderte, im Zimmer war es plötzlich taghell.
Der blendende Schein fuhr tastend über die Decke, glitt die Wand hinab, schwenkte nach rechts und verschwand. Dann verstummte auch das Brummen des Motors, es war wieder still und dunkel, und in der völligen Stille und Dunkelheit empfand er den eben hereingedrungenen Lichtstrahl wie ein geheimes Zeichen.
Kusma erhob sich, griff nach einer Zigarette und setzte sich auf den Schemel am Fenster. Paffend sah er auf die Straße hinaus, die aufglimmende Zigarette schien nun auch Signale auszusenden. In der spiegelnden Scheibe sah er bei jedem Zug sein abgespanntes, in den letzten Tagen spitz gewordenes Gesicht, das gleich wieder unterging in der uferlosen Dunkelheit. Kein Licht und kein Laut. Kusma überlegte, daß es gegen Morgen sicher schneien, endlos schneien würde, wie ein weißer Segen käme es vom Himmel.
Er legte sich wieder neben Maria und schlief ein. Ihm träumte, er führe in dem Lastwagen, der ihn geweckt hatte. Die Scheinwerfer waren erloschen, der Wagen fuhr durch stockdunkle Nacht, doch plötzlich flammten die Scheinwerfer auf und beleuchteten ein Haus, und der Wagen stoppte. Kusma stieg aus und klopfte ans Fenster. „Was wünschen Sie?" fragte eine Stimme von drinnen. „Geld für Maria", antwortete er.
Man brachte ihm Geld, und der Wagen fuhr weiter. Doch sobald ein Haus am Weg auftauchte, in dem Geld zu haben war, kam ein rätselhafter Mechanismus in Bewegung, und die Scheinwerfer flammten auf. Wieder klopfte er ans Fenster, und wieder erfolgte die Frage: „Was wünschen Sie?" f
„Geld für Maria."