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ERSTES KAPITELDaß Mackintosh sein Büro im Herzen der City hatte, war eine Überraschung. Ich hatte Mühe, es zu finden. Es lag nämlich mitten in dem Gewirr von Straßen und Gassen zwischen Holbom und Fleet Street, das jedem, der das Schachbrettmuster von Johannesburg gewohnt ist, wie ein wahres Labyrinth vorkommt. Ich machte das Büro schließlich in einem heruntergekommenen Gebäude ausfindig. Ganz unauffällig gab eine abgewetzte Messingplatte kund und zu wissen, daß in diesem altväterlichen Haus die Anglo-Scottish Holdings, Ltd., ihren rechtmäßigen Sitz hatte.Als ich das polierte Schild berührte und einen verschmierten Fingerabdruck hinterließ, mußte ich schmunzeln. Mak-kintosh schien sich auf sein Gewerbe zu verstehen. Dieses Schild, das aussah, als ob Generationen von Bürolehrhngen es blankgeputzt hätten, ließ sorgfältige Planung erkennen -ein Zeichen professioneller Arbeit. Das ließ mich für die Zukunft hoffen. Ich bin ein Profi und habe mit Amateuren nicht gern zu tun; sie sind unberechenbar, leichtsinnig, für meinen Geschmack zu gefährlich. Was Mackintosh anging, so hatte ich meine Zweifel gehabt; schließlich ist England die geistige Heimat aller Dilettanten. Doch Mackintosh war ein Schotte; das gab der Sache wohl einen anderen Anstrich.Ein Fahrstuhl existierte natürlich nicht. Ich schleppte mich also die vier Treppenfluchten hinauf - armselige Beleuchtung und gelbliche Wände, die dringend einen Neuanstrich brauchten. Das Büro der Anglo-Scottish war am Ende eines dunklen Korridors. Es war alles so völlig normal, daß ich mich fragte, ob ich überhaupt an der richtigen Adresse war.