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Vorbemerkung
Die aus Anlaß des 30. Jahrestages der Befreiung vom Hitlerfaschismus und in Würdigung der bei der Rettung der Völker entscheidenden Rolle der Sowjetunion stattfindende internationale Ausstellung „Lebenswille hinter Stacheldraht" Stellt einen ersten Versuch dieser Art und dieses Umfanges dar, die Ergebnisse des illegalen künstlerischen Schaffens in den ehemaligen faschistischen Konzentrationslagern als wichtigen Bestandteil der europäischen Widerstandsbewegung zusammenzufassen und in Gestalt eines stimmigen Querschnitts durch alle Bereiche der Kunst und Literatur vorzustellen. Mit der Zielstellung, neben der historischen Wertigkeit vor allem die aktuellen Bezüge zum weltweiten antiimperialistischen Befreiungskampf sichtbar zu machen, sollen Rolle und Bedeutung von Kunst und Literatur in den einstigen Todeslagern des deutschen Faschismus als bislang von der Forschung vernachlässigtes Teilgebiet der Widerstandsbewegung einem breiten Besucherkreis dokumentarisch erschlossen und damit in die heutige Klassenauseinandersetzung zwischen Sozialismus und Imperialismus einbezogen werden.
Anliegen der Ausstellung ist es, vor allem der jungen Generation mittels der besonders starken emotionalen Ausstrahlungskraft dieses Teilbereiches die Kenntnis von der Allseitigkeit des antifaschistischen Kampfes erweitern zu helfen. Es soll verdeutlicht werden, daß die sich in der Gegenwart vollziehende, immer tiefgreifendere Integration der sozialistischen Staatengemeinschaft und der antiimperialistische Kampf in den kapitalistischen Ländern ihre geschichtlichen Wurzeln in diesem Widerstandskampf haben und daß sich der proletarische Internationalismus, der die Volksmassen heute