Bővebb ismertető
Vorwort zur fünften Auflage.
Die vorliegende Auflage enthält,wie die beiden vorhergehenden, eine beträchtliche Anzahl von Abänderungen und Zusätzen, die die Ergebnisse neuer Arbeiten auf den in diesem Buche behandelten Gebieten berücksichtigen. Eine Reihe von ZaMenwerten wurde verbessert; hierbei wurde nach Möglichkeit eine Abwägung auf Grund des Vergleichs mit älteren Beobachtungen versucht. In manchen Fällen wurden aus zuverlässigen älteren und den neuesten Beobachtungsergebnissen Mittelwerte gebildet. Einzelne Abschnitte sind auf Grund neuer Forschungsergebnisse gänzlich umgestaltet worden. Von Änderungen jedoch, die einen Neusatz des gesamten Buchtextes erforderlich gemacht hätten, wurde abgesehen, um nicht durch die damit verbundene Erschwerung der Drucklegung das Wiedererscheinen des Buches weitgehend zu verzögern. Manchmal ließ sich durch Streichung entbehrlicher Teile Baum schaffen. In einigen Fällen, in denen dies nicht möglich war, mußte ich mich mit der kurzen Erwähnung eines wichtigen neuen Ergebnisses und einem Hinweis auf die Literaturstelle begnügen.
Erneut danke ich den Fachgenossen, die mir die Bearbeitung durch Übersendung ihrer Veröffentlichungen erleichtert und die mir durch die Bezeugung ihres lebhaften Interesses die Freude an der Arbeit vermehrt haben.
Hamburg, im März 1944.
Der Verfasser.
Nachtrag, Februar 1949: Durch die Zeitumstände hat sich das Erscheinen dieser Auflage um fast fünf Jahre verzögert. Um den inzwischen erzielten weiteren Fortschritten der Forschung gerecht zu werden, war es notwendig, nachträglich noch wieder eine große Anzahl von Abänderungen und Zusätzen anzubringen. Sie ließen sich vielfach noch in den Text einschalten. Soweit dies nicht möglich war, wurden sie ihm als Nachträge angehängt (S. 747ff.); es findet sich dann aber im Text regelmäßig ein Hinweis auf den Nachtrag.
Meinen Assistenten Dipl. ehem. Hans Wendt und .Dr. Wilma Wendt spreche ich meinen Dank aus für ihre Hilfe beim Lesen der Korrekturen.
H. Remy.
Vorwort zur zweiten Auflage.
Die Fortschritte der Chemie in den letzten Jahren gründen vornehmlich auf der Anwendung des ihr durch die neueren physikalischen Methoden dargebotenen Rüstzeugs. Insbesondere hat sich die Fruchtbarkeit der Anwendung der Ergebnisse der Atomphysik, der Termanalyse der Spektren und der röntgenometrischen Strukturanalyse auf chemische Probleme inzwischen an zahlreichen Beispielen erwiesen. Hierdurch rechtfertigt sich noch mehr, als es früher der Fall war, die besondere Berücksichtigung dieser Gebiete in dem vorliegenden Buche. Somit lag zwar keine Veran-