Bővebb ismertető
Vorwort zur 3. und 4. Auflage.
Auch dieser letzte Teil, der früher mit in Band III enthalten war, wurde vollständig umgearbeitet. Zunächst wurde schärfer unterschieden zwischen A den eigentlichen Gleichrichtern, die aus nicht gemodelten Wechselströmen wirklichen Gleichstrom erzeugen sollen, wie er beispielsweise für Netzanschlußgeräte oder für Meßzwecke gebraucht wird, und B den Empfängerrii die gemodelte Wechselströme derart verarbeiten sollen, daß der in der Modelung enthaltene Nachrichteninhalt möglichst verzerrungsfrei wiedergegeben wird. Ein besonderer Abschnitt C wurde schließlich den Rundfunkempfängern gewidmet, nicht nur wegen ihrer gewaltig angewachsenen Bedeutung, sondern auch wegen der besonderen technischen Anforderungen, die an sie gestellt werden müssen. Es scheint, daß man bei ihnen jetzt einen gewissen Abschluß in der Entwicklung erreicht hat und sich schon gewisse Normen aufstellen lassen. Als Vertreter der 3 wichtigsten Apparatetypen wurden daher 3 Empfänger mit genauen Zahlenangaben bis in alle Einzelheiten beschrieben und erklärt in der Erwartung, daß sie nicht so bald veralten werden.
Beim Gleichrichter und Empfänger wurde besonders die ,,Zwnpol-Theorie'' weiter ausgebaut und ferner, ähnlich wie in Band II zwischen Vor-, Kraft- und Sender-Verstärkern unterschieden wurde, der entsprechende Unterschied zwischen dem „Grenzfall A'' und dem „Grenzfall B" scharf herausgearbeitet. Gerade der letztere schwieriger zu behandelnde Fall hat heute die größere Bedeutung. Die an 3 leicht berechenbaren Kennlinien durchgeführten Beispiele wurden beibehalten, da sieden
Vorwort zur dritten und vierten Auflage.
Von dem Inhalte dieses Buches war früher die Selbsterregung d. h. die Schwingungserzeugung bei den Röhrensendem in Band II, die Entdämpfung bei den Empfängern in Band III behandelt. Der Grund dieser Teilung war ein äußerlicher. Auch die großen Röhrensender bestanden damals fast stets aus einer einzigen Röhre in der Selbsterregungsschaltung. Jetzt sind die Röhrensender aber nichts anderes als vielstufige Verstärker, denen in der ersten Stufe eine diirch Selbsterregung erzeugte sehr kleine Leistung zugeführt wird. Sie wurden daher bei der Neubearbeitimg schon in Band II unter „Senderverstärker" aufgenommen. Innerlich gehören Selbsterregung und Entdämpfung zusainmen. Denn durch einfache Vergrößerung der Rückkopplung geht die Entdämpfung stetig in die Selbsterregung über. Das Verständnis der einen Erscheinung wird durch das der anderen vertieft. Beide werden durch dieselben Gesetze beherrscht.
Außer dieser neuen Gliederung war auch hier wie bei den ersten beiden Bänden eine völlige Umarbeitung des ganzen Stoffes erforderlich. Bei der Selbsterregung wurde die ganz allgemein gültige Formel SS = 1 neu eingeführt, ans der sich die alte Selbsterregungsformel als Sonderfall ergibt, — Bei den alten Röhren wurde die Amplitude der selbsterregten Schwingungen hauptsächlich durch Erreichen des Sättigungsstromes begrenzt. Bei den neuen Röhren, die praktisch keine Sättigung mehr besitzen, tritt statt dieser „Strombegrenzung" die „Spannungabe-grenzung" durch den Gitterstrom in den Vordergrund, die durch eine der Schwundregelung entsprechende Gleichrichterwirkimg künstlich verstärkt werden kann. Diese Art der Amplitudenbegrenzung gewährleistet auch die größte Konstanz der selbsterregten Frequenz, ein Problem, das technisch von der größten