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A. Schittenhelm - Lehrbuch der Inneren Medizin II. [antikvár]
 
Krankheiten des Wasser- und Salzstoffwechsels, Krankheiten der Nieren und Harnwege sowie der männlichen Geschlechtsorgane. Von H. STRAUB-Göttingen. Mit 5 Abbildungen. I. Allgemeine Pathologie des Wasser- und Salzstoifwechsels und der Harnbereitung. 1. Der Anteil der Niere an der Regulation der Blut- und Gewebszusammensetzung. Anatomie. Die Niere (lateinisch Ren, griechisch Nephros) ist eine zusammengesetzte tubulöse Drüse, deren drüsiger Anteil aus dem im Mittelblatt (Mesoderm) zur Entwicklung kommenden nephrogenen Gewebe stammt....
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Krankheiten des Wasser- und Salzstoffwechsels, Krankheiten der Nieren und Harnwege sowie der männlichen Geschlechtsorgane. Von H. STRAUB-Göttingen. Mit 5 Abbildungen. I. Allgemeine Pathologie des Wasser- und Salzstoifwechsels und der Harnbereitung. 1. Der Anteil der Niere an der Regulation der Blut- und Gewebszusammensetzung. Anatomie. Die Niere (lateinisch Ren, griechisch Nephros) ist eine zusammengesetzte tubulöse Drüse, deren drüsiger Anteil aus dem im Mittelblatt (Mesoderm) zur Entwicklung kommenden nephrogenen Gewebe stammt. Dieser ist kunstvoll mit einem besonders ausgebildeten Blutgefäßsystem zusammengefügt. Entwioklungsgesohiohtlioh entsteht die bleibende oder Nachniere (Metanephros) aus der dritten Nierenanlage, während Vomiere und Umiere wieder zurückgebildet werden. An die aus dem WoLFFSchen Umierengang ausgestülpte Ureterknospe legt sich der sohwanzwärts gelegene Anteil des nierenbildenden (nephrogenen) Gewebes dicht an. In ihm entstehen isolierte Zellkugeki. Diese höhlen sich zu Bläschen aus und differenzieren sich zur BowMANschen Kapsel, die durch die Gefäßschlingen des Glomerulus eingestülpt wird. Der Glomerulus ist der eine, und zwar der nicht drüsige Anteil des harnbereitenden Systems. Er besteht aus einem Capillarsystem, das von ganz platten protoplasmaarmen Epithelzellen umschlossen wird. Aus dem Glomerulus-bläschen stülpt sich ein zunächst S-förmig angelegtes Harnkanälchen aus, das an die Sammelröhrchen Anschluß findet. Die Harnkanälchen des Nachnierengewebes erfahren eine Ausbildung des unteren Bogens zum Tubulus contortus 1. Ordnung (= Hauptstück), des Mittelstückes zur HENLBSchen Schleife, des oberen Bogens zum Schaltstück. Sie bilden den zweiten, drüsigen Anteil des sezernierenden Parenchyms. Durch das Vorschieben der vom Ureter stammenden, also entwioklungsgesohichtlicli nicht dem Drüsenanteil zugehörigen Sammelröhrchen in das Keimgewebe der Naohniere entstehen etwa 14—18 Stockwerke von Glomerulus- und Hamkanälchenanlagen übereinander. Die jüngsten Glomeruli liegen der Kapsel direkt an und sind beim Neugeborenen noch viel kleiner als die älteren, zentral gelegenen. Neuanlage von Nierenkanälchen und Glomerulis findet nur im embryonalen Leben bis zum 8. Fetalmonat statt. Eine kompensatorische Neubildung von Kanälchen und Glomerulis kommt anscheinend beim Erwachsenen, auch beim Nierenkranken nicht vor. Nur durch Vergrößerung vorhandener Glomeruli kann eine Kompensation erreicht werden, mit zunehmendem Alter verdoppelt sich der Durchmesser des Glomerulus, wodurch sich das Volumen auf das Achtfache erhöht. Die vom Ureter stammenden vielfach verzweigten Sammelröhrchen werden in Kelchen und Markkegeln zusammengefaßt und bilden zusammen mit den HBNLEschen Schleifen die Marksubstanz. Glomeruli und gewundene Kanälchen, durch sehr spärliches Bindegewebe verbunden, setzen die Rinde zusammen. Blutveisorgnng. Die Nieren gehören zu den am besten mit Blut versorgten Organen. Sie erhalten in der Minute etwa das Eineinhalbfache bis Siebenfache ihres Gewichtes an Blut, also 12mal so viel wie der Skeletmuskel. Die täglich durch die Nieren fließende Blutmenge wird zu 500—1500 Litern geschätzt. Das zugeführte Blut dient nicht nur zur Ernährung des Gewebes, sondern es dient vor aUem auch als Ausgangsmaterial für die Hambereitung. Die Arteria renalis, deren Kaliber dem der Carotis entspricht, tritt, meist schon in mehrere Äste geteilt, am Hilus in die Niere em. Die Äste steigen in den BEETiNischen Säulen auf. In mehrere Äste zerfallend verlaufen sie leicht bogenförmig (Art. arcuatae) Lehrbuch der inneren Medizin. II. 3. Aufl. 1

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Cím: Lehrbuch der Inneren Medizin II. [antikvár]
Szerző: A. Schittenhelm , E. Grafe , F. Stroebe , Fr. Hiller , G. Katsch , G. v. Bergmann , H. Assmann , H. Bohnenkamp , H. Eppinger , H. Straub , P. Morawitz , R. Doerr , R. Siebeck , R. Staehelin W. Stepp
Kiadó: Verlag von Julius Springer
Kötés: Könyvkötői kötés
Méret: 180 mm x 260 mm
A. Schittenhelm művei
E. Grafe művei
F. Stroebe művei
Fr. Hiller művei
G. Katsch művei
G. v. Bergmann művei
H. Assmann művei
H. Bohnenkamp művei
H. Eppinger művei
H. Straub művei
P. Morawitz művei
R. Doerr művei
R. Siebeck művei
R. Staehelin művei
W. Stepp művei
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