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VORWORT ZUR ACHTEN AUFLAGE
Daß linser Lehrbuch der Pädiatrie 15 Jahre nach der ersten bereits in der achten Auflage erscheinen kann und in acht Sprachen übersetzt worden ist, erfüllt uns mit großer Genugtuung. Um das Werk stets auf dem neuesten Stand der Forschung zu halten, hatten wir Herausgeber anläßlich der zweiten Auflage beschlossen, daß im Prinzip Mitarbeiter, die in den Ruhestand treten, jüngeren Kräften Platz machen müssen.
Leider konnte diese Vorschrift für einen von uns, Prof. Fanconi, nicht eingehalten werden, da sich nicht genügend neue Mitarbeiter fanden, die sich zur Durchsicht und Bearbeitung «verwaister» Kapitel innerhalb nützlicher Frist bereit erklärten. Ja, Prof. Fanconi sah sich gezwungen, die beiden Kapitel «Krankheiten des Blutes und der blutbildenden Organe» und «Erkrankungen der Leber» zusätzlich selber zu übernehmen, da die in Aussicht genommenen Bearbeiter aus verschiedenen Gründen absagen mußten.
Zu imserm Bedauern weilt Prof. T. Salmi, der seit der ersten Auflage mitgearbeitet hat, nicht mehr unter uns; sein Nachfolger, Prof. T. Petonen, hat in freundlicher Weise sein Kapitel übernommen. An Stelle der zurückgetretenen Prof. L. Salo-monsen und Prof. S. van Creveld konnten Prof. J. H. P. Jonxis für die «Erkrankungen des Neugeborenen» und Prof. F. Linneweh für «Die Pathologie des Fett-, Lipoid- und Eiweißstoffwechsels» gewonnen werden.
Um dem raschen Fortschritt der Forschung noch besser zu folgen, haben wir mehr als in den letzten Auflagen jüngere Mitarbeiter, die noch nicht Lehrstuhlinhaber sind, für Spezialaufgaben zugezogen, so Prof. W. Hitzig, Zürich, Dr. W. Schmid. Zürich, Dr. B. Karlson, Stockholm, PD. Dr. G. Stalder, Basel, Dr. A. Fanconi. Zürich. Ferner haben wir in Einzelfragen mehrere Herren aus dem Mitarbeiterstab des Kinderspitals Zürich um Rat gefragt, ohne daß sie in den Titeln erwähnt werden; so die HerrenDoctores H.-C. Curtius, P. Dangel, R. Gitzelmann, B. Hadorn, S. Rampini, P. Sigg, F. Tanceedi, D. Vischer. Allen diesen Mitarbeitern danken wir herzlich für ihre wertvolle Hilfe.
Damit der Umfang des Lehrbuches nicht noch mehr zunehme, mußten wir in verschiedenen Kapiteln Streichungen vornehmen. Vor allem wurden Wiederholungen ausgemerzt und Veraltetes ausgeschaltet, jedoch erwiesen sich oft auch weitere Kürzungen als notwendig. Allen Autoren sind wir zu großem Dank verpflichtet, daß sie den Änderungen und Streichungen zugestimmt haben.
Die Firmen J. R. Geigy AG, F. Hoffmann-La Roche & Co. AG, Hommel AG, Nestlé SA und Sandoz AG haben uns bei der Ausstattung des Buches mit farbigen Abbildungen wiederum großzügig unterstützt, so daß das Werk auch für weniger bemittelte Studenten erschwinglich bleibt. Auch diesen Firmen möchten wir unseren verbindlichen Dank aussprechen.
Zürich und Stockholm, im Herbst 1966 G. Fanconi A. Wallgren