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VORWORT ZUR ZWEITEN AUFLAGE
Bereits sechs Monate nach ihrem Erscheinen war die erste Auflage dieses von einigen Universitätsprofessoren kleinerer europäischer Staaten verfaßten Lehrbuches vergriffen. Es ist dies ein Beweis, daß die Art und Weise unserer Zusammenarbeit richtig war. In der zweiten Auflage sind wir in der Angleichung der einzelnen Kapitel unter Ausmerzung von Wiederholungen, Widersprüchen usw. noch weiter gegangen, so daß trotz der Vielfalt der Autoren das ganze Buch wie aus einem Guß entstanden erscheint. Einzelne Kapitel, in denen die Forschung der letzten Jahre wichtige Fortschritte erzielt hat, sind wesentlich umgearbeitet worden, so «Pathologie des Stoffwechsels», «Pathologie der endokriiien Drüsen», «Pathologie der Pubertät», «Krankheiten des Herzens», «Krankheiten der Urogenitalorgane ». Um eine Zunahme des Umfanges des Buches möglichst zu vermeiden, wurden die beiden allgemeinen Kapitel «Gang der Uiatersuchung» und «Allgemeine und medikamentöse Therapie» unterdrückt und Wesentliches aus diesen Kapiteln in anderen untergebracht.
Zwei hervorragende Mitarbeiter der ersten Auflage weilen leider nicht mehr unter uns : Prof. A. Eckstein, Hamburg, und Prof. A. Lichtenstein, Stockhohn. An ihre Stellen sind Prof. Hans Zellweger, Beirut, und Prof. Bo Vahlquist, Uppsala, getreten. Außerdem wurden zwei neugewählte Universitätsprofessoren in den Mitarbeiterstab aufgenommen: Prof. C. E. Räihä, von der Universität in Helsinki, und Prof. A. Sundal, von der neugegründeten Universität in Bergen.
Zahlreiche neue Abbildungen sind hinzugekommen, zum Teil als besserer Ersatz für solche der ersten Auflage. Wiederum haben wir einer ganzen Reihe von Firmen zu danken, die uns Clichés kostenlos zur Verfügung gestellt und so eine Vermehrung der farbigen Bilder ermöglicht haben (Cilag AG. Schaffhausen, J. R. Geigy AG. Basel, F. Hoffmann-La Roche & Co. AG. Basel, AG. Hommels Haematogen Zürich, Société des Produits Nestlé SA. Vevey, Parke, Davis & Co. London, Sandoz AG. Basel).
Zürich und Stockholm, Frühjahr 1952 G. Fanconi A. Wallgren