Bővebb ismertető
Vorwort
Die Physik bildet neben der Mathematik eine der wissenschaftlichen Grundlagen der Technik. Ohne ein bestimmtes Maß physikalischer Kenntnisse können die technischen Fachkräfte vom Facharbeiter bis zum leitenden Ingenieur nicht die erforderliche Sicherheit und Wendigkeit bei der Lösung ihrer Aufgaben erlangen, können sie vor allem auch nicht schöpferisch an der Entwicklung der Technik teilnehmen. Die Entwicklung der Technik ist aber eine der wichtigsten Voraussetzungen für den Aufbau unserer Friedenswirtschaft.
Dieses Lehrbuch der Physik ist für den werdenden Ingenieur bestimmt. Es ist zunächst für den Gebrauch an technischen Fachschulen und in vorbereitenden Kursen der Betriebe oder Volkshochschulen gedacht, aber auch als Hilfsmittel für das Selbststudium geeignet.
Dementsprechend setzt es keine höhere Schulbildung voraus, sondern entwickelt möglichst voraussetzungslos und leichtverständlich die physikalischen Grundlagen der Technik. Schwierigere, für den Anfänger noch nicht verständliche Eechnungen sind durch Kleindruck vom übrigen Text abgesondert. Der Leser wird sie im späteren Verlauf seines Studiums verstehen lernen, wenn er sich die dazu nötigen mathematischen Kenntnisse erworben hat. Er kann diese Stellen zunächst übergehen. Die Gliederung des Stoffes folgt den neuesten Lehrplänen der technischen Fachschulen der Deutschen Demokratischen Republik, die vor allem auch nach pädagogischen Gesichtspunkten aufgestellt worden sind.
Nach einer kurzen Einleitung über Wesen und Arten der Physik und einer knappen Darstellung des technischen Maßsystems behandelt der vorliegende I. Teil nacheinander eingehend die Kinematik, die Statik, die Dynamik, die Lehre von den Kräften zwischen Körpern, den Schwingungen, Wellen und den Molekularerscheinungen, die Hydrostatik, die Mechanik ruhender Gase und die Strömungslehre. Der II. Teil ist der Wärmelehre, der Akustik und der Optik gewidmet. Eine Einführung in die Elektrizitätslehre und Atomphysik soll als III. Teil das Gesamtwerk beschließen. Die Festigkeitslehre wurde bewußt beiseite gelassen, da sie an den technischen Fachschulen als besonderes Fach mit im wesentlichen technischer Betonung behandelt wird. Über die Festigkeitslehre ist außerdem im Fachbuchverlag bereits ein geeignetes Lehrbuch erschienen.
Auch in der Methode folgt das Buch den an technischen Fachschulen bewährten Grundsätzen. So ist z. B. die Anwendung der vektoriellen Schreibweise nicht mög-